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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Nützlich für Vögel, Insekten und auch für Menschen
Zwischenüberschrift:
Ein "Naschwald" soll am Piesberg entstehen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Aus einer alten Ödlandfläche entlang der Glückaufstraße beim Piesberger Gesellschaftshaus wird der erste Naschwald in Osnabrück. Das Projekt ist eine Initiative des Piesberger Gesellschaftshauses, der Dampflokfreunde, der Thomas-Morus-Schule und der Nachbarn des Geländes.
Der ehemalige Lager- und Umschlagplatz der Piesberger Steinindustrie lässt wegen seiner starken Bodenverdichtung nur zögerliches Pflanzenwachstum zu. Das soll anders werden. Und schon im nächsten Jahr werden Bergahorn und Kornelkirschen, Stieleichen, Wildbirnen, Haseln, Schlehen, Hundsrosen und vieles mehr die Ödfläche zum Blühen bringen.
Aber nicht die farbige Blütenpracht, sondern der anschließende Reichtum an Früchten ist es, der das Gelände zum Naschwald macht. Eicheln und Kastanien, Holunderbeeren und Holzäpfel sollen den Tisch für Vögel, Insekten, Bodengetier und natürlich auch die Menschen decken.
Die Pflanzaktion für den Naschwald soll noch im November dieses Jahres beginnen. Die ökologisch-gestalterische Beratung des Projekts hat der Landschaftsarchitekt Antonius Bösterling aus Cloppenburg übernommen. Auf 2000 Quadratmetern werden 2000 Pflanzen gesetzt. " In der Mitte entstehen zwei Plätze, die zu grünen Klassenzimmern und Veranstaltungsflächen werden", erklärte er bei der Ortsbegehung. Dort sollen die beteiligten jungen Menschen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur sensibilisiert werden.
Imke Wedemeyer, Geschäftsführerin des Piesberger Gesellschaftshauses, und Rainer Sökeland, einer der am Projekt mitwirkenden Nachbarn des Geländes, haben verschiedene Partner gewinnen können. " Manche wie etwa Hellmann Logistics unterstützen uns finanziell, die Stadt greift uns bei der Ausführung unter die Arme", sagte Wedemeyer. Die anschließende Pflege des Naschgartens werden Schüler der Thomas-Morus-Schule in die Hand nehmen.
Planer Bösterling wies auf die nachhaltige Nutzung des " Experimentierfeldes mit seinen ökologischen, kulturellen und sozialen Aspekten" hin. Jetzt werden noch Partner, Patenschaften und Sponsoren für " das Biotop mit Mensch" gesucht, die bei der Finanzierung von Bäumen und Sträuchern helfen.

Bildtext: Der symbolische Start der Initiative für einen " Naschwald" am Piesberg fand jetzt mit allen Beteiligten statt. Foto: Egmont Seiler
Autor:
iza


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