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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zurück in der Schule
Zwischenüberschrift:
Ausstellung über Remarques Leben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Neu ist die Ausstellung zwar nicht, aber neu eröffnet. In der Erich-Maria-Remarque-Schule ist die Fotoausstellung " Der Weg zurück" seit Donnerstag wieder zu sehen.
Erich Maria Remarque als kleines Kind auf dem Schoß des Vaters, als junger Soldat und als erwachsener Mann, der mit seinem Buch " Im Westen nichts Neues" weltberühmt wird. Die Fotoausstellung, die Situationen und Stationen aus dem Leben des in Osnabrück geborenen Schriftstellers nachvollzieht, ist eine Dauerleihgabe der Erich-Maria-Remarque-Gesellschaft. Sie hing auch vor der Neueröffnung in der Schule, musste aber während einer Renovierungsphase abgenommen werden. Künftig wird sie Treppenhaus und Pausenhalle der Realschule schmücken. Schulleiter Rolf Schiermeyer setzt darauf, dass die Schüler die Bilder " zwanglos" während der Pause anschauen können.
Mit der Ausstellung wurde auch die Bilderskulptur " Spuren vom Krieg Spuren vom Frieden" wieder aufgestellt. Geschaffen hat sie das Künstlerehepaar " Wagner und Wagner" mit Schülern der Erich-Maria-Remarque-Oberschule in Berlin. Als die 2005 geschlossen wurde, übernahm die Osnabrücker Realschule das Kunstwerk .
Die Ausstellungseröffnung war Teil eines Remarque gewidmeten Tages anlässlich des 110. Geburtstags des Schriftstellers. Das am Morgen geplante Zeitzeugengespräch musste allerdings ausfallen. Nach der Ausstellungseröffnung las Sandra Schmidt aus Remarques Roman " Der Weg zurück".
Diesem Buch hat die Remarque-Gesellschaft den Ausstellungstitel entlehnt. Damit soll der berühmte Sohn der Stadt symbolisch zurückgeholt werden. In dem Roman geht es um Heimkehrer nach dem Krieg. Auch wenn die Stadt im Roman nicht so benannt ist, entspreche sie topographisch Osnabrück, erklärt Prof. Tilman Westphalen, Vorsitzender der Remarque-Gesellschaft. Tatsächlich ist Remarque bis auf eine Ausnahme kurz nach dem Krieg nie wieder in Osnabrück gewesen.
Von der Ausstellung existieren zwei Exemplare. Als Wanderausstellung und in etwas größerer Form war sie bereits unter anderem in Kolumbien und Ascona, wo Remarque nach dem Krieg gelebt hat. Das Exemplar in der Realschule wird dort dauerhaft bleiben.

Bildtext: Wie ein Kartenhaus, das zusammenzustürzen droht, wirkt die Bilderskulptur, die jetzt wieder in der Erich-Maria-Remarque-Schule zu sehen ist. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
rei


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