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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Vitischanze bekommt einen neuen Rahmen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Vitischanze bekommt einen neuen Rahmen
Die Umgestaltung der Anlagen vor dem alten Festungswerk.

Wenn du in diesen Tagen am Hasetorbahnhof vorübergehst, so wirst du vielleicht ein wenig verwundert den Kopf schütteln: in den Anlagen vor der alten Bastion sind die städtischen Gärtner mit Axt und Hacke eifrig tätig: Bäume fallen, die früheren, in den letzten Jahren viel zu dicht gewordenen Anpflanzungen werden gründlich gelichtet. Du hast vielleicht einmal etwas von " Bäumen als den Lungen der Städte gehört" und bis entsetzt darüber, daß hier einige der Axt zum Opfer fallen. Aber du kannst ganz ohne Sorge sein, nicht mehr Bäume werden fallen, als unbedingt notwendig ist, um den dort neu entstehenden Anpflanzungen Luft, Licht und Sonne zu geben und auch, um - nicht so ganz nebenbei - den Blick auf das altersgraue Mauerwerk und den wuchtigen Barenturm etwas freizulegen. Denn im Sommer versteckt sich diese zweifellos schönste erhaltene Festungsanlage völig hinter dem dichten Grün der eng stehenden Bäume, so daß der Blick von dem Vorplatz des Hasetorbahnhofes aus, von dem der Bau am mächtigsten wirken könnte, völlig verdeckt ist. Zudem beschnitt der wachsende Straßenverkehr im Laufe der letzten Jahre immer mehr die Anpflanzungen am Lyradenkmal, so daß der Gedenkstein kaum noch ein Mittelpunkt der Anlagen geblieben ist. Das Stadtgartenamt hat nun mit dem Gartenarchitekten Reuter zusammen neue Pläne zur Um- und völligen Neugestaltung der Anlagen entworfen, zu denen die Vorarbeiten in diesen Tagen in Angriff genommen worden sind. Etwa zehn Bäume werden zunächst zur Aufhellung der Anpflanzungen entfernt, der alte Fahrweg, der die Grünflächen unschön in zwei Hälften zerschneidet und für den Fahrverkehr zur Vitischanze hinauf dient, wird künftig seitlich von der Hasestraße zur Höhe hinaufführen, die Bastion, die der alten Brücke vorgelagert ist, wird um einen Meter erniedrigt, mit neuen weißen Bänken ähnlich denen am Herrenteichswall und in den Anlagen am Bahnhof versehen. Zu ihrer Höhe wird eine Treppe hinaufführen. Der Lyrastein ist seinerzeit, als er aufgerichtet wurde, im Fundament derart fest verankert worden, daß eine Umstellung sich sehr schwierig gestalten würde, deshalb wird er an der alten Stelle bleiben, nur die Gebüsche und Stauden werden so um ihn gruppiert, daß er Mittelpunkt der neuen Anlage wird. Stauden und Blumen sollen dem Charakter des Frühlings entsprechend angepflanzt werden, längs der Hase werden Heckenrosen über die Mauer ranken.
Die ganzen Arbeiten sollen selbstverständlich so beschleunigt werden, daß am 1. Mai, wenn zu nächtlicher Stunde das zur Volksweise gewordene Mailied erklingt, auch die Anlagen in neuem Frühlingsschmuck blühen!


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