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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtrat muss sich äußern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur Diskussion um die Verwertung der Militärflächen nach dem Briten-Abzug, u. a. zum Artikel " Streit um neue Westumgehung" (Ausgabe vom 28. August).

" Westumgehung kontra Kaufinteressen potenzieller Käufer der britischen Häuser am Westerberg: Der Bürgermeister, der Stadtrat und die Bauverwaltung müssen sich äußern! Die Ein- und Mehrfamilienhäuser der britischen Armee am Westerberg werden voraussichtlich in den kommenden Monaten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) vermarktet werden. Das Konversionsverfahren der Stadt Osnabrück hat die Empfehlung hervorgebracht, die seit langem umstrittene Westumgehung nun mit dem harmloser klingen Namen Uferstraße′ bauen zu lassen. Diese Entscheidung hätte aber einen erheblichen Einfluss auf die zu veräußernden Häuser der britischen Armee in diesem Bereich. Die Westumgehung würde nämlich direkt hinter den jeweiligen Grundstücken verlaufen. Dass hierdurch diese Häuser und Grundstücke faktisch entwertet würden, liegt für jeden auf der Hand. Es ist daher für die Familien, die mit dem Gedanken spielen, eines dieser Häuser der britischen Armee zu erwerben, unerlässlich, hier durch die Stadt Osnabrück Klarheit zu bekommen. Bisher wird aber von der Stadt Osnabrück hierzu keine Stellungnahme abgegeben.
Es stoßen hier zwei Interessen aufeinander: Die Anwohner der Gluck- und Mozartstraße sind nachvollziehbar an einer Westumgehung interessiert. Die potenziellen Käufer der Häuser der britischen Armee haben wiederum ein sehr nachvollziehbares Interesse daran, verlässlich zu erfahren, ob in Zukunft eine Umgehungsstraße durch den Garten verläuft. Der Bürgermeister, die Stadtverwaltung und der Stadtrat müssen hier schnell eine endgültige Entscheidung treffen bevor die Häuser vermarktet werden!"

Bildtext: Nach dem Abzug: Bei der Verwertung der britischen Siedlung stoßen unterschiedliche Interessen aufeinander.

Foto: Jörn Martens
Autor:
Thorsten Diekmeyer


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