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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die besten Schulen für Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Heiße Debatte im Stadtrat
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein umfassendes Schulkonzept für Osnabrück und die Unterversorgung in der Schulpsychologie waren Themen in der Ratssitzung. Beide Anträge sorgten für rege Diskussionen.
Die FDP-Fraktion forderte die Verwaltung auf, das Schulangebot in Osnabrück anhand der kommunalen Bildungsplanung zu überprüfen: Das Schulzentrum Eversburg solle wie geplant zum Schuljahr 2009 in die Trägerschaft der evangelischen Kirche übergehen. Die Ganztägigkeit aller Schulformen müsse konzeptionell weiterentwickelt werden, die Schulsozialarbeit ausgebaut sowie Räume für die Vor- und Nacharbeit der Lehrer an Ganztagsschulen geschaffen werden.
Marion Fiolka-Dörpmund (SPD) äußerte sich klar gegen den Antrag. Die Forderung werde im falschen Gremium gestellt. Nicht das fehlende Konzept sei das Problem, sondern der fehlende Wille des Landes. " Die Stadt Osnabrück hat hier beschränkte Möglichkeiten", betonte das SPD-Mitglied und bezeichnete die Forderung der FDP als " Traumantrag". Birgit Strangmann (Grüne) war ebenfalls gegen den Antrag und sagte, dass die Grünen ihn ablehnen, da er " ein Widerspruch in sich" sei.
Brigitte Neumann (CDU) pflichtete jedoch der FDP bei: Die Ganztägigkeit etwa sei durchaus eine Sache, bei der die Schulträger gefragt seien. In Osnabrück habe man hier schon einiges erreicht, wie die Mensa im " Gymnasium in der Wüste".
Oberbürgermeister Boris Pistorius hingegen warnte davor, " etwas zu tun, was das Land nicht tut". Man dürfe die Zuständigkeit nicht vergessen. Er schlug vor, den FDP-Antrag in einen Aufruf an die Landesregierung umzuformulieren. " Dann hebe ich als Erster die Hand und fahre morgen nach Hannover", so Pistorius. Der Antrag wurde mit den Stimmen von SPD, Grünen, UWG und der Linken abgelehnt. Der Rat beschloss zudem einstimmig, eine Resolution zum Thema an die Landesregierung zu verfassen.
Die Unterversorgung in der Schulpsychologie durch die Wiederbesetzung der freien Stellen beenden, dazu forderte die SPD-Fraktion die Landesregierung in einem Antrag auf. Die Stellen wurden von 4, 5 auf eine Stelle für Stadt und Landkreis reduziert. CDU und FDP riefen in einem Zusatz die Verwaltung dazu auf, den Bedarf zu prüfen und ihn dann dem Land mitzuteilen. " Die Stadt ist weder sachlich noch fachlich dazu in der Lage", kritisierte AliceGraschtat (SPD) den Zusatz. Die Grünen sahen ihn hingegen als sinnvolle Ergänzung. Brigitte Neumann (CDU) sprach sich ebenfalls dafür aus, den Handlungsbedarf " qualifiziert und differenziert" auf kommunaler Ebene zu untersuchen.
Die SPD schlug schließlich einen Kompromiss vor: Das Land soll den Bedarf in der Stadt prüfen und notwendige Stellen einrichten. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.
Autor:
cko


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