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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wozu brauchen Sie 13 Millionen?
Zwischenüberschrift:
Interview mit Osnabrückhallen-Chefin
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Frau Wulf, es wird über eine neue Arena und den Verkauf der Osnabrückhalle diskutiert. Tut Ihnen das nicht weh?
Wir beobachten die Diskussion, mischen uns aber nicht ein. Für uns heißt es abwarten, ob die Pläne umgesetzt werden und sich ein Betreiber findet. Wir hoffen natürlich, dass es für uns positiv ausgeht . . .

Was meinen Sie mit positiv?
Positiv heißt, dass man nach ausgiebiger Prüfung feststellt, dass sich die Pläne nicht realisieren lassen und die Politik sich dann dafür entscheidet, in die Osnabrückhalle zu investieren.

In der Machbarkeitsstudie steht, dass die Stadthalle einen Investitionsbedarf von 13 Millionen Euro hat. Was haben Sie damit vor?
Die 13 Millionen beruhen auf unserem Masterplan, den ich dem Finanzausschuss schon einmal vorgestellt habe. Wir sind mal anders herangegangen: Wir haben nicht gesagt, was können wir uns leisten? Sondern: Wir haben alles aufgelistet, was wünschenswert wäre. Zum Beispiel: Die lichte Höhe über dem Bühnenbereich genügt heute den Ansprüchen großer Produktionen nicht mehr. Das zu ändern, ist mit großem Aufwand verbunden. Die Fassade müsste verändert werden, mehr Tageslicht ins Haus kommen. Und wenn man an die Gebäudehülle geht, müsste sie auch gleich energetisch optimal ausgestaltet werden. Natürlich wäre nicht alles zu realisieren, das liegt auf der Hand. Man müsste ganz klar Prioritäten setzen.

Wenn die Entscheidung für eine Arena fällt, ist dann Ihre Arbeit in Osnabrück beendet?
Das kann ich nicht sagen. Warten wir einfach ab.

Die Diskussion um eine neue Arena kann schädlich für das Image der Osnabrückhalle sein. Haben Sie das schon zu spüren bekommen?
Nein, bislang nicht. Es ist ja keine neue Erkenntnis, dass die Osnabrückhalle in manchen Dingen nicht auf dem Stand der Zeit ist. Das ist lange bekannt. Es ist richtig, dass diese ganze Diskussion unsere Arbeit nicht leichter macht. Wir hoffen aber, dass sich Kunden und Besucher nicht verunsichern lassen und die Halle weiter so nutzen wie bisher.

Bildtext: Kristina Wulf, Chefin der Osnabrückhalle, verfolgt gelassen die Arena-Diskussion.
Autor:
hin


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