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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Osnabrück will die großen Stars
Zwischenüberschrift:
Arena-Pläne nehmen Fahrt auf – Kein Gegenwind im Stadtrat
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Arena-Pläne nehmen Fahrt auf. Bis Ende des Jahres soll der Stadtrat die Weichen stellen. Die Entscheidung ist offen. Aber: Gegenwind war in der Ratssitzung am Dienstagabend nicht zu spüren.
Die Machbarkeitsstudie, die Frank Langer und Hans-Peter Klein-Schell von der Firma ConTech aus Nürnberg dem Rat vorstellten, kommt zu einem klaren Ergebnis: Eine Arena mit 7500 Plätzen für Sport, Shows, Konzerten und Tagungen ist machbar. Mit einem regelmäßigen Mieter aus dem Spitzensport (die Artland Dragons zum Beispiel) könnte die Halle wirtschaftlich betrieben werden. Ohne sportlichen Ankermieter müsste die Stadt einschließlich der Kosten für Bau und Erschließung jährlich 2, 2 Millionen Euro zuschießen.
CDU-Fraktionschef Fritz Brickwedde sagte, der Rat werde das Modell " ergebnisoffen" prüfen: " Wir wissen nicht, was am Ende dabei herauskommt." Die jetzt beginnende Diskussion dürfe aber nicht dazu führen, die Mitarbeiter der Stadthalle zu entmutigen. " Sie leisten hervorragende Arbeit", sagte Brickwedde.
Im gleichen Sinne äußerte sich Oberbürgermeister Boris Pistorius. Die Rücksichtnahme auf die Osnabrückhalle dürfe die Politik aber nicht von weitergehenden Überlegungen abhalten. Die Studie zeige, dass Osnabrück ein interessanter Standort für eine Arena ist. Die Zahlen seien seriös und belastbar. Pistorius: " Keiner hat ein Interesse daran, optimistische Zahlen zu verbreiten, die sich später nicht halten lassen. Das ist hier kein Gefälligkeitsgutachten."
FDP-Fraktionschef Thiele begrüßte es, dass sich die Stadt mit dem " wichtigen Thema" befasst. Auch wenn das Stadthallen-Team gute Arbeit leiste, könne doch eine Arena der Stadt neue Impulse geben.
Die Gutachter hatten drei Standorte ins Auge gefasst: den alten Güterbahnhof, die Kaserne am Hafen und den Briten-Sportplatz am Fürstenauer Weg (Ecke Autobahnzubringer). Eine Arena würde etwa 28 Millionen Euro kosten.
Die Fraktionen beraten die Studie in den kommenden Wochen. Der nächste Schritt wäre, ein Büro mit der Suche nach einem Betreiber zu beauftragen. Wenn der Rat Ende des Jahres die Weichen stellt und sich ein Betreiber findet, könnten 2011 oder 2012 die Stars kommen.

Bildtext: Bald auch in Osnabrück? Wenn sich die Stadt für den Bau einer Arena mit 7500 Plätzen entscheidet, könnten auch die großen Stars kommen. Die Osnabrückhalle hat nur Platz für 2000 Konzertbesucher. Fotos: Archiv/ Montage: Matthias Michel
Autor:
hin


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