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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gutes Trinkwasser ist kostbar
Zwischenüberschrift:
Einsatz und Geld sind nötig, um die Nitratgrenzwerte einzuhalten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Nitratbelastung des Trinkwassers niedrig zu halten ist heute schwieriger als vor zehn Jahren. Das ist eine Beobachtung, von der Klaus Jordan morgen ab 18.30 Uhr im Osnabrücker Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK), An der Bornau 2, berichten wird. Der Vortrag " Qualität aus der Region Osnabrücker Trinkwasser" ist Teil der Veranstaltungsreihe zu " WasserWissen die wunderbare Welt des Wassers", der interaktiven Gemeinschaftsausstellung der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Klaus Jordan ist bei den Stadtwerken Osnabrück für die Steuerung und Optimierung des Grund- und Trinkwasserschutzes in den Wassergewinnungsgebieten der Stadtwerke sowie für die Wasserschutzberatung zuständig. Aus seiner Arbeit weiß der diplomierte Agraringenieur: Die Landwirtschaft trägt durch die intensiver gewordene Flächennutzung zur Grundwasserbelastung bei. Gleichzeitig betont Jordan: Mit Schuldzuweisungen ist niemandem geholfen. Die Bauern stecken in der Zwickmühle. Die Verbraucher fordern niedrige Preise, die Kosten steigen. Es liege daher auch im Interesse der Landwirte, den Dünger Gülle gezielt zu dem Zeitpunkt und in der Menge einzusetzen, wie er von der Pflanze optimal aufgenommen werden kann. Dennoch könne eine Grundwasserbelastung nicht ausgeschlossen werden, so Jordan.
Nicht zuletzt aufgrund der fortwährend hohen Nitratgehalte im Düstruper Grundwasser hätten sich die Stadtwerke entschieden, das Wasserwerk um eine moderne, aber auch teuere Aufbereitungstechnik zu erweitern. Seit 2005 ist in Düstrup eine so genannte Membranfiltration in Betrieb, mit der sich der Nitratgehalt im vom Wasserwerk abgegebenen Trinkwasser nunmehr auf unter 20 Milligramm pro Liter reduzieren lässt.
Das Thema Wasser steht auch am Sonntag, 21. September, von 10 bis 17 Uhr beim ZUK im Mittelpunkt. Wasserasseln? Bachflohkrebse? Oder Eintagsfliegenlarven? Die Bestimmung von Gewässergüteklassen anhand von Kleinlebewesen und Insektenlarven ist eines von vielen Angeboten. Neben dem Besuch der interaktiven Ausstellung " WasserWissen die wunderbare Welt des Wassers" zählen dazu etwa Wasserexperimente, ein Wasserparcours über das Gelände, ein Wassertheater und Mal- und Bastelaktionen. Auch ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr steht bereit. DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde: " Wie facettenreich und zukunftsträchtig dieses Thema ist, möchten wir den Besuchern unseres Aktionstags mit allen Sinnen vermitteln."
Die wunderbare Welt des Wassers ist das Thema der Ausstellung " WasserWissen", zurzeit zu sehen im ZUK. Über einzelne Aspekte des Themas berichten wir in den kommenden Monaten in
loser Folge. / Bildtext: Damit Gülle optimal eingesetzt und damit das Grundwasser möglichst wenig belastet wird, setzen Landwirte zum Teil bereits moderne Geräte ein. Dennoch müssen die Wasserwerke selbst mit modernen Filtern nacharbeiten.
Autor:
swa


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