User Online: 1 | Timeout: 16:05Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Braucht Osnabrück eine neue Arena?
 
Stadt steht vor wichtigen Entscheidungen
Zwischenüberschrift:
Heute im Rat: Gutachten zur Osna-Arena und Ausbau des Nussbaum-Hauses
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Braucht die Stadt eine neue Veranstaltungshalle? Diese Frage beschäftigt heute den Stadtrat. Auf dem Tisch liegt das Gutachten einer Nürnberger Firma, die den wirtschaftlichen Nutzen einer Osna-Arena untersucht haben.
Oberbürgermeister Boris Pistorius hatte vor seiner Wahl versprochen, das Thema Arena-Bau voranzutreiben. Im Gespräch ist der stillgelegte Güterbahnhof mit dem Ringlokschuppen. Eine Architektengruppe hatte auch britische Kasernen-Flächen ins Spiel gebracht.
In der Untersuchung geht es auch um die Zukunft der Stadthalle. Die Gutachter haben die Marktchancen einer Multifunktionshalle für große Sportereignisse, Konzerte und Tagungen untersucht. Ein Nebeneinander von Stadthalle und einer vielseitig verwendbaren Osna-Arena gilt als unmöglich.Seite 15

Osnabrück. Es wird spannend in der heutigen Sitzung des Stadtrates. Gutachter geben eine Antwort auf die seit Jahren diskutierte Frage: Braucht die Stadt eine neue Veranstaltungshalle?
Im Januar hatte die Stadt der Firma ConTech Real Estate Management GmbH aus Nürnberg den Auftrag gegeben zu untersuchen, ob eine Osna-Arena wirtschaftlich tragfähig wäre, wie groß sie sein müsste, wo sie stehen könnte, und wie sie zu betreiben wäre. Dabei geht es auch um die Zukunft der Stadthalle. Denn die Gutachter haben die Marktchancen einer Multifunktionshalle für große Sportereignisse, Konzerte und Tagungen untersucht. Konzerte und Tagungen sind das Kerngeschäft der Stadthalle. Experten halten ein Nebeneinander von Stadthalle und einer vielseitig verwendbaren Osna-Arena für nicht möglich.
Oberbürgermeister Boris Pistorius hatte vor seiner Wahl 2006 versprochen, das Thema Arena-Bau voranzutreiben. In Betracht zog er eine Halle mit 5000 bis 10 000 Plätzen, die auch für den Sport genutzt werden kann. Spannend ist die Frage, ob etwa die Bundesliga-Basketballer aus Quakenbrück und die erstklassigen Handballer der HSG Nordhorn ihre Heimspiele in der Osnabrücker Arena austragen würden. In der Ratssitzung werden heute Antworten erwartet.
Auch zum Betreibermodell und zur Standortfrage werden die Gutachter Stellung beziehen. Seit Jahren im Gespräch ist der stillgelegte Güterbahnhof mit dem Ringlokschuppen. Eine Architektengruppe hatte auch britische Kasernen-Flächen ins Spiel gebracht. Das Hallen-Gutachten wird zu Beginn der Sitzung (17 Uhr, Rathaus) vorgestellt. Es geht als Nächstes zur Beratung in die Fraktionen. Eine Entscheidung fällt heute nicht.
Anders in Sachen Nussbaum-Haus: Zum zweiten Mal liegt dem Rat ein Vorschlag zur Erweiterung des Museums vor. Geplant ist demnach ein Empfangsgebäude zwischen dem Kulturhistorischen Museum und dem Akzisehaus. Die Gesamtkosten werden auf 3, 2 Millionen Euro beziffert. Die Hälfte der Summe soll aus EU-Mitteln finanziert werden, 400 000 Euro werden von der Lottostiftung erwartet. Bei Stadt und Sponsoren bliebe etwa eine Million Euro. Der erste Entwurf von Stararchitekt Daniel Libeskind ein Glaskubus zum Preis von vier Millionen Euro hatte im Rat keine Mehrheit gefunden. (mehr dazu auf Seite 11, Kultur regional).
Für Zündstoff könnte der Antrag der Grünen sorgen, den 60 Millionen Euro teuren Flughafenausbau noch einmal überprüfen zu lassen. Auch der Vorstoß der FDP, die Gewerbesteuererhöhung vom Frühjahr wieder zurückzunehmen, wird sicher kontrovers diskutiert.
Die FDP macht die Imagekampagne " Herrlich ehrlich" noch einmal zum Thema. Sie will in einer Anfrage wissen, was die Werbung gebracht hat. Die SPD fragt an, welche Pläne es zur Nutzung des stillgelegten Ihr-Platz-Zentrallagers in Eversburg gibt.
Die Ergebnisse des Gutachtens zur Veranstaltungshalle werden noch während der Ratssitzung im Internet veröffentlicht: www.neue-oz.de

Bildtext: Die OsnabrückHalle (im Bild Hallenchefin Kristina Wulf) könnte neben einer neuen Arena nicht fortbestehen.
Der Lokschuppen am alten Güterbahnhof ist seit Jahren als Standort für eine Arena im Gespräch.
Das Nussbaum-Haus soll erweitert werden. Kosten: 3, 2 Millionen Euro. Fotos: Gert Westdörp (2)/ Jörn Martens
Autor:
hin


Anfang der Liste Ende der Liste