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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fußgänger leben gefährlich
Zwischenüberschrift:
Klagen über Holsten-Mündruper Straße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Eine lebhafte Diskussion über die Situation für Fußgänger an der Holsten-Mündruper Straße stand im Zentrum der Versammlung des Bürgerforums Voxtrup. Anwohner forderten eine rasche Lösung und beanstandeten die ihrer Meinung nach schleppende Behandlung ihres Anliegens.
Weder Rad- noch Fußgängerweg, das birgt für viele Anwohner im Bereich zwischen Lavendelweg und An der Steiniger Heide eine konstante Gefahrensituation. Beiderseits der Holsten-Mündruper Straße leben Menschen, auch junge Familien mit Kindern haben dort ihr Zuhause. " Wenn die Kinder sich gegenseitig besuchen wollen, müssen sie von Erwachsenen begleitet werden", sagte eine Anwohnerin. Die Bebauung der Grundstücke sei geplant worden, ohne die Straßensituation einzubeziehen.
Ulla Bauer vom Fachbereich Verkehrsplanung wies auf Fußgängerwege innerhalb der Wohngebiete hin, die benutzt werden können. Die Holsten-Mündruper Straße sei von Bäumen und Büschen gesäumt, was eine Wegeplanung erschwere: " Dann muss man überlegen, ob Alleebäume geopfert werden." Aus den Reihen der Bürger kam der Vorschlag, den Straßengraben zu verrohren und aufzuschütten, um so eine Fläche für Fußgänger zu schaffen.
Einigen Anwesenden schien es schon damit gedient, das Tempo für Fahrzeuge in jenem Gebiet auf 30 km/ h zu verringern. Das sei laut Auskunft der Verkehrsplanerin wegen gesetzlicher Vorgaben jedoch nicht möglich: " Innerhalb geschlossener Wohngebiete geht das, und an einzelnen Gefahrenpunkten wie Kindergärten oder Schulen auch. Aber nicht, wie hier gefordert, vom Ortseingangsschild bis zur Wohnbebauung."
" Seit zwei Jahren machen wir die Verwaltung auf die Situation aufmerksam, dreimal ist das Thema schon Gegenstand einer Sitzung des Bürgerforums gewesen. Aber bisher ist nichts passiert", beschwerte sich ein Bürger. Bauer wies deshalb auf die bestehende Prioritätenliste hin, nach der die Dringlichkeit für die Holsten-Mündruper Straße " als 1b geführt wird", also nachrangig behandelt werde. Der Erste Stadtrat Karl-Josef Leyendecker ergänzte, es sei nicht damit gedient, ein Thema mehrere Male auf die Tagesordnung zu setzen, damit sich der Wille der Antragsteller schließlich erfülle. " Jeder Antrag wird von den Fachleuten in der Verwaltung geprüft. Wenn er sich als gerechtfertigt erweist, wird er 0seiner Dringlichkeit nach behandelt".
Grundsätzlich wurde deutlich, dass die Verkehrsplaner eine Änderung der Situation anstreben und Abhilfe geschaffen werden soll. Auf Anregung Leyendeckers sollen Mitarbeiter diesen Bereich in Voxtrup noch einmal gründlich in Augenschein nehmen und dabei das Gespräch mit den Anwohnern suchen.

Im Bürgerforum notiert

Osnabrück. In der von der Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler geleiteten Sitzung wurden weitere Tagesordnungspunkte behandelt:
Bei der nächsten Verkehrsschau soll geprüft werden, ob an der Düstruper Straße ein einseitiger Schutzstreifen für Radfahrer geschaffen wird. Infolge der Straßenbreite ist eine Schutzfläche für Radfahrer beidseitig nicht möglich. Schutzstreifen sind durch ein Fahrradsymbol und eine unterbrochene weiße Linie gekennzeichnet, die von Lkw, aber nicht von Pkw überfahren werden darf.
Eine klare Antwort gab Ulla Bauer zur Nutzung des Wanderwegs am Gut Sandfort als Reitweg. " Das niedersächsische Waldgesetz erlaubt das Reiten auf ausdrücklich als Reitweg ausgeschilderten Wegen sowie dort, wo ein fester Belag vorhanden ist und Pkw fahren können. Der Wanderweg am Gut Sandfort ist durch Findlinge abgesperrt. Deshalb besteht dort keine Erlaubnis zum Reiten."
Autor:
iza


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