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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Freundeskreis Jugendzentrum jetzt anerkannt
Zwischenüberschrift:
Diskussion im Jugendhilfeausschuss
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Freundeskreis für ein selbst verwaltetes Zentrum, Bildung und Kultur (FraZ) ist jetzt offizieller Träger der freien Jugendhilfe. Das beschloss der Jugendhilfeausschuss nach kontroverser Diskussion gegen die Stimmen von CDU und FDP.
Am 17. Januar 2007 gegründet, hat der Freundeskreis sich die Förderung kultureller Projekte sowie die Jugend- und Erwachsenenbildung zur Aufgabe gemacht. Für die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe musste der Verein vorweisen, dass er auf dem Gebiet der Jugendhilfe tätig ist, gemeinnützige Ziele verfolgt, die fachlichen und personellen Voraussetzungen erfüllt, um Jugendhilfe zu leisten, sowie nachweisen, dass seine Arbeit den Zielen des Grundgesetzes förderlich ist.
Ein umfassendes Konzept des Freundeskreises sollte das belegen. Der Verein wies unter anderem mit sieben Sozialpädagogen und Erziehern die fachliche Qualifikation vor. Mehrere kulturelle Veranstaltungen wie Selbstverteidigung, Konzerte oder Nachhilfe wurden zur Jugendhilfe angeführt, mit der Satzung und weiteren Vorlagen sollte die gemeinnützigen Ziele belegt werden.
Bei der Beurteilung der Vorlagen waren die Fraktionsvertreter jedoch geteilter Meinung. Aufgrund der bisherigen Aktivitäten sei noch keine Kontinuität der Jugendhilfe erkennbar, meinte die stellvertretende Ausschussvorsitzende Katharina Schlattner (CDU). Eine Prognose, wie sich die Arbeit weiterentwickeln werde, könne daher noch nicht getroffen werden, so Schlattner.
Der Ausschussvorsitzende Ulrich Sommer hielt dagegen. " Das vorliegende Konzept ist das ausführlichste, das wir je hatten. Aufgrund der bisherigen Voraussetzungen ist die Kontinuität zu erwarten", so der Sozialdemokrat. " Als selbst verwaltetes Zentrum ist der Verein auf Unterstützung durch Spenden angewiesen. Diese sind als anerkannter Träger leichter zu bekommen. Wir sollten den ehrenamtlichen Engagierten daher optimale Startbedingungen ermöglichen." Sommer betonte klar seine Zustimmung.
Schlattner sprach sich für eine Vertagung des Themas aus: " Wir würden uns wünschen, dass der Verein seine Arbeit auf dieser guten Grundlage fortsetzt und den Antrag in ein bis zwei Jahren erneut vorlegt, damit die Kontinuität gesichert ist." Die Ratsmitglieder von CDU und FDP stimmten schließlich gegen die Anerkennung des Freundeskreises als freien Träger der Jugendhilfe.
Ulrich Sommer betonte: " Sonst gibt es immer den Vorwurf, alle würden nach dem Start rufen, aber keiner würde was für die Jugendhilfe machen. Hier ist das anders!" Die Vertreter der SPD und der Grünen stimmten zuletzt für die Anerkennung. Die vier nicht fraktionsgebundenen Mitglieder gaben ebenfalls ihr Handzeichen für die Bewilligung und beendeten damit die Diskussion.
Autor:
cko


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