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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Archäologen sind neugierige Leute
Zwischenüberschrift:
Einblicke in die Stadtgeschichte beim Tag des offenen Denkmals
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Archäologen sind neugierig", sagt der Stadtarchäologe Bodo Zehm: Wo genau liegen eigentlich die Wurzeln der Osnabrücker Stadtgeschichte? Und warum gilt die Hasestadt als " Hauptstadt der Steinwerke"? Diese Fragen sollen beim Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag, 14. September, beantwortet werden.
Mit Führungen und Besichtigungen will das Osnabrücker Kuratorium der Stiftung Denkmalschutz gemeinsam mit dem Diözesanmuseum und der Stadt Osnabrück beim " Tag des offenen Denkmals" vor allem Einblicke in den Werdegang des ursprünglichen Stadtkerns eben der Domburg geben.
Auf einem Rundgang wird den Besuchern dabei von Experten an sechs archäologischen Ausgrabungsorten ein Eindruck von Lage und Ausdehnung des historischen Stadtzentrums vermittelt. Dieser Rundgang beginnt mit den Befestigungen der frühmittelalterlichen Domburg um das Jahr 780, führt über den Herrenteichswall zur Pernickelmühle und dann wieder zurück zu Dom und Diözesanmuseum. So ein Rundgang dauert gut anderthalb Stunden (Beginn jeweils ab 11 Uhr zur vollen Stunde).
Es sei endlich Zeit, die vielfältigen Ergebnisse, die die Domforschung in den vergangenen Jahrzehnten sammeln konnte, einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, so der Leiter der Stadt- und Kreisarchäologie, Bodo Zehm. Dafür biete der Tag des offenen Denkmals eine gute Gelegenheit.
Zusätzlich haben die Organisatoren eine kleine Mappe mit sechs Faltblättern vorbereitet. Die sind jeweils einer Station des Rundgangs gewidmet und fassen anschaulich die Ergebnisse der abgeschlossenen Ausgrabungen zusammen.
Daneben wird ein zweiter Schwerpunkt auf einem eher unscheinbaren baugeschichtlichen Schatz Osnabrücks liegen: den Steinwerken. Diese aufwendigen mittelalterlichen Bauten " in der zweiten Reihe" haben in Osnabrück einen eigenen Typ hervorgebracht, von dem das älteste erhaltene Exemplar aus dem Jahr 1220 in der Bierstraße 7 zu besichtigen ist. Die Besucher sollen unter fachkundiger Anleitung selbstständig Bauforschung betreiben, wie der Leiter der städtischen Denkmalpflege, Bruno Switala, erläutert. Die Baugeschichte des Steinwerks solle für die Besucher somit praktisch erfahrbar werden.
Führungen durch das Steinwerk in der Bierstraße 7 finden ebenso wie der Rundgang durch die historische Domburg (Start vor dem Theater) zwischen 11 und 16 Uhr zu jeder vollen Stunde statt.

Bildtext: Bei den Ausgrabungen im Jahr 2006 wurden hinter dem Dom-Kreuzgang mittelalterliche Klosterfundamente gefunden. Heute steht hier der Probenraum des Domchors. Foto: Jörn Martens
Autor:
stoc/fhv


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