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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Verärgert über Rollsplitt und Staub
Zwischenüberschrift:
Stadt verteidigt Reparaturarbeiten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Über den Sonnenschein am Dienstag freuten sich wohl allein die Anwohner der Straße Am Funkturm nicht. Über die gesamte Länge hatte die Stadt hier Rollsplitt gestreut. " Wir konnten nicht einmal ein Fenster öffnen", beklagt sich Anwohner Wilfried Johannsen über die Staubentwicklung. Auch aus anderen Straßen rund um den Kalkhügel gab es Beschwerden.
Mit der Verlängerung über den Bröckerweg ist die Straße Am Funkturm eine Verbindung von Iburger Straße und Hauswörmannsweg. Am Montag rückten nun Mitarbeiter der Stadt an, um die Oberfläche mit Rollsplitt auszubessern gerade weil das Wetter gut war, erläutert Jürgen Schmidt, Fachdienstleiter Straßenbau: Denn nur bei trockenem Untergrund kann das Bindemittel aufgebracht und dann mit Splitt abgestreut werden.
In den vergangenen Tagen hat die Stadt in mehreren Bereichen die sogenannte Oberflächenbehandlung durchgeführt. Dies geschieht, um größere Reparaturen herauszuschieben, erläutert Schmidt.
Im Zuge der Verkehrssicherungspflicht werden die Straßen regelmäßig begutachtet und bei Bedarf die Unterhaltungsarbeiten durchgeführt. Dies geschieht punktuell bei Rissen in der Deckschicht. Größere Flächen werden bearbeitet, wenn die Bindewirkung insgesamt zurückgeht. Durch die Oberflächenbehandlung " haben wir erst mal wieder einige Jahre Ruhe", sagt Schmidt.
Nun müssen sich die Anwohner noch einige Tage gedulden. In der Regel wird der Splitt nach einer Woche abgefegt. In der Straße Am Funkturm soll das am Freitag oder am Montag geschehen, kündigt Schmidt an.
Bleibt es weiter trocken, sei der Staub der bedauerliche Nebenaspekt. Angesichts der diesmal verwendeten Menge und der Trockenheit sei das Material durch die vorbeifahrenden Autos bis in die Vorgärten geschleudert worden und habe auch die parkenden Fahrzeuge mit einer Schicht überzogen, berichtet Johannsen: " Alles, was dunkel war, ist jetzt grau." Ein Nachbar habe sein Auto kurzerhand mit einer Gießkanne gereinigt.
Verärgert zeigte sich auch Egbert Ebke: " Staub und Dreck ohne Ende!", schimpfte er gestern und stellte den Sinn der Arbeiten infrage. An der Sutthauser Straße und anderen Straßen am Kalkhügel lasse sich ablesen, dass zwar viel Material aufgebracht wurde. Leider an den falschen Stellen, wie Egbert Ebke festgestellt hat.

Bildtext: Staubige Angelegenheit: Wilfried Johannsen und Frank Koepke ärgern sich über den Rollsplitt am Funkturm. Foto: Thomas Osterfeld
Autor:
hmd


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