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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neuer Alterswohnsitz an der Hase
Zwischenüberschrift:
Grundstein für Seniorenanlage in Schinkel gelegt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Knapp zwei Jahre nach Fertigstellung des Senioren- und Pflegeheims Haus Schinkel entsteht in direkter Nachbarschaft ein Seniorenwohnheim. Jetzt wurde der Grundstein für die Wohnanlage gelegt, die nach Fertigstellung im Mai kommenden Jahres Platz für 39 Bewohner bieten wird.
Wo früher die Klöckner-Mitarbeiter ihre Fahrzeuge parkten, werden ab nächsten Sommer die Bewohner des Hauses einen freien Blick auf die Hase genießen können. Direkt neben dem Pflegeheim entstehen 13 Einzel- und 13 Doppelappartements mit einer Größe von 50 bis 80 Quadratmetern. Alle Wohnungen sind barrierefrei, an die Essensversorgung und den Hausnotruf von Haus Schinkel angeschlossen und können von dort Pflegeleistungen beziehen.
Bauträger ist der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Osnabrück, Bauherr die evangelischen Stiftungen. Entworfen hat das 4, 5 Millionen Euro teure Projekt der Architekt Wilhelm Pörtner aus Hilter. Geleitet wird die Wohnanlage von Gabi Große Homann und dem kaufmännischen Geschäftsführer Michael Pohle.
Bei der Grundsteinlegung wies Oberbürgermeister Boris Pistorius auf die geänderten Bedingungen für Wohnen im Alter hin. Die Menschen heute würden älter als jene in der Vergangenheit, blieben aktiver und rüstig. Doch das Wohnen " im eigenen Haus 30 Kilometer von der Stadt entfernt birgt die Gefahr der Vereinsamung".
Deshalb sei es wichtig, Angebote dort zu schaffen, " wo Kultur, Menschen, medizinische Versorgung vorhanden sind". Die Herausforderung sei, Menschen die Möglichkeit zum Zusammenwohnen zu schaffen. Solche Einrichtungen trügen dazu bei, dass sich auch die sie beherbergenden Stadtteile entwickeln könnten. Der OB nannte die durch den Abzug der Briten entstandenen Konversionsflächen als mögliche Standorte.
Kirchenvertreter wie der stellvertretende Superintendent Pastor Martin Steinke und der kirchliche Bauausschussvorsitzende Wilfried Windmöller bezeichneten die Wohnanlage als " einen Ort der Selbstständigkeit mit pflegerischer Hilfe und Unterstützung". Der stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins Schinkel, Carsten Frederici, betonte den Bedarf an seniorengerechten Wohnungen im Stadtteil. Vom Bürgerverein lange gefordert werde " dieser Teil des alten Klöcknergeländes deutlich aufgewertet".

Bildtext: Zupackend: Bei der Grundsteinlegung der Wohnanlage am Haus Schinkel (von links) Pastor Martin Steinke, OB Pistorius, Klaus Scholle, Gabi Große Homann, Wilhelm Pörtner und Martin Pohle. Foto: Egmont Seiler
Autor:
iza


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