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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fliegende Postboten
Zwischenüberschrift:
Museumsfest zeigte Himmelstechnik
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Idee der geflügelten Postboten wurde bereits bei Harry Potter aufgegriffen. Es ist eine Aufgabe, die auch Brieftauben übernehmen. Also passten 200 Tauben gut zum Thema " Fliegend unterwegs", das das Museum Schölerberg für sein Museumsfest gewählt hatte.
Wettflüge von bis zu 1000 Kilometer führen Brieftaubenvereine durch. Das alles geschieht mit Hilfe modernster Technik, berichtet Dieter Schubert von der Transportgemeinschaft Osnabrück. Der in einem Ring befestigte Chip sorge dafür, dass die Tauben beim Landen auf dem Ausflugsbrett direkt registriert werden. Keine Herausforderung für die Jungtauben war somit der Flug am Wochenende: Dieter Schubert wohnt lediglich wenige Kilometer entfernt in Hellern.
Die Brieftauben waren ein Beispiel, wie die Organisatoren das Museumsfest mit der Ausstellung " Fliegend unterwegs" verbanden. Die Schau, die noch bis zum Wochenende läuft, ist eine schweizerisch-italienische Koproduktion der Naturkundemuseen Olten, Triest und Bozen, berichtet Norbert Niedernostheide, zusammen mit Andrea Hein Leiter des Umweltbildungszentrums. Einige Ideen der Ausstellung: Wie haben Tiere und Pflanzen die Luft erobert? Welche Ideen kann man sich aus der Natur abschauen?
Für das Fest luden die Veranstalter eine Reihe von Partnern ein, wie etwa den Osnabrücker Verein für Luftfahrt, der mit einer DG 300 ein Hochleistungssegelflugzeug ausstellte. Auch der Drachenclub Osnabrück " Bleib bloß oben" stellte einige seiner spektakulären Fluggeräte vor. Zum Einstieg referierte der Biologe und Physiker Prof. Georg Rüppell zum Thema " Die Eroberung des Luftraumes".
Das Fest startete passend zum Astronomietag, der vom Internationalen Rat der As-tronomen festgelegt wird, mit drei kostenlosen Vorführungen des Planetariums. Das Programm erweiterten die Angebote auf der Sternwarte in Oldendorf sowie der Astronomischen Vereinigung Osnabrück vom Naturwissenschaftlichen Verein.
Beim Museumsfest stellten sie zum Beispiel das Solarscope vor, das mit Linse und Umkehrspiegel die Sonne auf einer Pappe sichtbar macht. Dazu hatte die Vereinigung zwei Fernrohre zur Sonnenbeobachtung mitgebracht. Das Besondere an diesen Geräten: Sie schützen mit besonderen Filtern die Augen. So konnten die Besucher einerseits die Sonne in natürlichem Licht und andrerseits im H-Alpha-Licht beobachten. Das Außergewöhnliche des Letzteren: Es macht auch die Gasausbrüche des Himmelskörpers sichtbar.
Autor:
hmd


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