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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stand-by – Aus ist nicht gleich aus
Zwischenüberschrift:
Heute Neue-OZ-Telefonaktion Strom sparen: Haushalt, Licht, Elektronik
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Den roten Punkt unten am Fernseher kennt jeder: das Lämpchen, das anzeigt, dass das Gerät nicht gänzlich ausgeschaltet ist, sondern nur in einer Art Wartestellung verharrt: Stand-by-Betrieb. Dass man Geld sparen kann, wenn das rote Lämpchen nicht leuchtet, wissen die meisten allerdings nicht, dass es auch viel Geld sein kann. Herbert Kreke, Stadtwerke Osnabrück, erklärt heute am Telefon, wie im Haushalt Strom gespart wird( 05 41/ 310-470). Über Sparmöglichkeiten bei Haushaltsgeräten, der sogenannten weißen Ware, informiert Timo Hehmann von Pohlmann + Bindel aus Bad Iburg (05 41/ 310-471). Peter Schkotulainsky, Koch Elektro-Großhandel, kennt sich bei sparsamer Beleuchtung gut aus (05 41/ 310-472).
Bei vielen gilt noch oft das Motto " Stand-by Das kostet ja nur Centbeträge", so dass das rote Lämpchen aus reiner Bequemlichkeit dauerhaft leuchtet. Der Fernseher lässt sich so bequem vom Sofa aus per Fernbedienung einschalten, der lästige Gang zur On-/ Off-Taste am Gerät bleibt einem erspart. Genau das Geiche bei der Stereoanlage, beim DVD-Spieler, beim Tintenstrahldrucker oder bei der Espressomaschine. So kommen viele Geräte im Stand-by-Betrieb zusammen.
Generell gilt: Jedes Watt " Stand-by" zieht Mehrkosten von rund 1, 60 Euro im Jahr nach sich. Sind zehn, zwanzig oder sogar mehr Geräte dauerhaft betriebsbereit und in " Stand-by", kommen schnell 50 Euro und mehr an Extrakosten im Jahr zusammen. " Dieses Geld kann sich jeder Kunde sprichwörtlich auf Knopfdruck sparen", sagt Herbert Kreke, Energieberater bei den Stadtwerken.
Der " Stand-by"- Betrieb lässt sich aber nicht immer so einfach ausschalten: Immer mehr Geräte haben gar keine " echte" Ausschalttaste mehr. Diese Geräte, z. B. ein PC oder ein Drucker, verbrauchen also auch dann Strom, wenn sie vermeintlich ausgeschaltet sind. Bei diesen Geräten ist es sinnvoll, eine schaltbare Mehrfachsteckdose zwischenzuschalten. " Hier muss ich nur einmal auf die Ausschalttaste der Steckerleiste drücken das ist wirkungsvoll und dazu auch schön einfach und bequem", so Kreke weiter.
Bei der Empfehlung " Ausschalten des Standy-by-Betriebes" gibt es aber Einschränkungen. Trennt man bestimmte Geräte vom Netz, kann das unerwünschte Folgen haben: Ältere Videorecorder oder auch DVBT- und Satellitenempfänger könnten ihre Programmierung verlieren. Auch Waschmaschinen und Geschirrspüler mit Aquastopp als Schlauchbruchsicherung könnten betroffen sein: Tritt ein Schlauchbruch auf, kann der automatische Wasserstopp nicht aktiviert werden. " Das sind aber die Ausnahmen. Bei allen anderen Geräten gilt: Nach Gebrauch den Stand-by-Knopf drücken", so der Appell des Stadtwerke-Energieberaters. Wer den Stromverbrauch seiner Geräte überprüfen möchte, kann sich im Infozentrum der Stadtwerke (Nähe Nikolaiort) kostenlos ein Strommessgerät ausleihen.
Kurzcheck: Für 25 Euro sucht heute die Heinrich Duhme GmbH, Tel. 05 41 / 76 00 67, bei Ihnen zu Hause nach Stromfressern.

Bildtext: Timo Hehmann, Weiße Ware, Tel. 0541 / 310-471
Herbert Kreke, Stromsparen im Haushalt, Tel. 310-470
Peter Schkotulainsky, Licht, Tel. 0541 / 310-472


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