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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Interview mit Astrid Herkenhoff "Noch viel Aufklärun gsarbeit zu leisten"
Zwischenüberschrift:
Stellvertretende Innungsobermeisterin wüns cht sich günstigere Stromsparprodukte
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Seit Mai ist Astrid Herkenhoff stellvertretende Obermeisterin der Elektro-Innung Osnabrück.

Die steigenden Energiepreise spüren auch die Endverbraucher immer deutlicher. Wie wirkt sich das auf die Betriebe der Elektro-Innung aus?
Aufgrund der deutlich steigenden Kosten und der Energiepreise (Benzin, Strom, Gas) hätten wir, die Innungsbetriebe, mit einer stärkeren und gezielten Nachfrage nach Einsparungsmöglichkeiten gerechnet. Dies zeigt uns aber auch, dass noch viel Aufklärungsarbeit, zum Beispiel durch die Energiesparwoche, zu leisten ist. Die Elektrobetriebe spüren den Kostendruck natürlich auch am eigenen Leibe, weil schon allein im Servicebereich durch die hohen Benzinkosten eine Verteuerung eingetreten ist, die wir nicht in voller Höhe an unsere Kundschaft weitergeben wollen. Abgesehen davon würde ich mich freuen, wenn die Preise für energiesparende Produkte sich mehr nach unten orientieren würden.

Was raten Sie den Verbrauchern, die nicht wissen, wo sie am besten mit dem Stromsparen anfangen können?
Hier kann ich nur anraten, dass die Verbraucher die anstehende Stromsparwoche sehr genau verfolgen. Es wird vom 8. bis 11. September eine Aktion geben, wo sich Firmen aus unserer Elektroinnung für sogenannte Kurzchecks zur Verfügung stellen. Hier sind Fachleute am Werk, die dem Kunden genau sagen können, wo in ihrem Haushalt ein Einsparungspotenzial vorhanden ist, und vor allem, welche Kosten anfallen. Oftmals sind es Kleinigkeiten, an die wir aber nicht immer denken, die schon spürbar dazu führen, Energie und somit auch Kosten einzusparen.

Wie haben Sie persönlich mit dem Stromsparen angefangen?
Ehrlich gesagt: Auch ich gehörte lange zu den Gleichgültigen beim Thema Stromsparen. Aber bedingt dadurch, dass ich gewissermaßen an der Quelle sitze, habe ich viel gelernt. Ich habe mir zum Beispiel angewöhnt, meine Zimmertemperatur in der kälteren Jahreszeit von 22 auf 21 Grad zu reduzieren. Alle Elektrogeräte stehen bei mir grundsätzlich nicht mehr auf Stand-by. Leuchtmittel, welche den Geist aufgeben, werden durch Energiesparleuchten ersetzt. Außerdem überlege ich mir schon, einen zehn bis zwölf Jahre alten Kühlschrank vielleicht mal auszutauschen.

Auf dem komplexen Energiesektor scheint der Verbraucher häufig überfordert. An wen soll er sich in erster Linie wenden?
In erster Linie sollten sich die Verbraucher an die Hersteller oder Energieversorgungsunternehmen wie z. B. Stadtwerke wenden und in konkreten Fällen an die Elektro-Fachbetriebe. Hier legen wir sehr großen Wert auf permanente Weiterbildung und qualifiziertes Personal. Schließlich sind es vor allem die Fachbetriebe, die den unmittelbaren Draht zum Kunden haben. Bildtext: Astrid Herkenhoff
Autor:
swa


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