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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
In 90 Jahren dreimal geweiht
Zwischenüberschrift:
Die Rosenkranzkirche am Schinkelberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In ihren 94 Jahren hat die Rosenkranzkirche eine wechselvolle Geschichte erlebt. Nach ihrer Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges mussten große Teile wiederaufgebaut werden.
rei Osnabrück. Am 25. Juli 1914 wurde die Rosenkranzkirche in Schinkel-Ost geweiht. Den Wunsch nach einem Kirchengebäude hatte es schon länger gegeben. Schließlich hatte die Industrialisierung dafür gesorgt, dass sich viele neue Einwohner angesiedelt hatten. Bereits 1895 war ein Kirchenbauverein gegründet worden, der Spenden für den Bau des sakralen Gebäudes sammelte.
In ihren ersten Jahren sah die Kirche anders als auf unserem heutigen Luftbild aus. Einen Glockenturm gab es anfangs noch nicht. Vielmehr hatte das Gebäude damals einen kreuzförmigen Grundriss und einen halbrunden Chorabschluss.
Mitte der 30er Jahre bekam die Rosenkranzkirche einen Erweiterungsbau und einen Glockenturm. Im Juni 1936 wurde das vergrößerte Gotteshaus geweiht. Neun Jahre später, am Ende des Zweiten Weltkriegs, zerstörten jedoch Bomben die Kirche. Zwölf Zwangsarbeiter, die im Turm Schutz gesucht hatten, kamen ums Leben. Der Turm selbst blieb fast unbeschädigt. Das Langhaus brannte bis auf die Grundmauern ab.
In den folgenden Jahren musste die Gemeinde St. Maria Rosenkranz ihre Gottesdienste in einer Notunterkunft feiern. 1953 konnte die dank freiwilliger Arbeitseinsätze und Spenden wiederaufgebaute Kirche geweiht werden. Sie wurde auf ihrem ursprünglichen Grundriss neu errichtet. Allerdings ist die Chornische jetzt gerade und nicht mehr halbrund. Auch die Fenster sehen heute anders aus. Sie sind schmal und rundbogig.
Aus der Luft betrachtet, ist gut zu erkennen, dass das Turmdach aus Kupfer ist, das Langhaus dagegen mit roten Ziegeln gedeckt ist. Das hat seine Gründe. Früher hatte auch der Turm ein Ziegeldach. Doch mit der Kupferbedeckung ist er besser gegen Sturmschäden geschützt.
Die Kirche liegt an der Windthorststraße, die unten im Bild zu sehen ist. Nach Nordwesten hinter der Kirche beginnt der Wald auf dem Schinkelberg.
Das Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro. / Bildtext: Wechselvolle Geschichte: Die Rosenkranzkirche wurde vor über 90 Jahren gebaut, später erweitert, dann zerstört und neu errichtet. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rei


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