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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gemeinschaftszentrum erhält Schallschutz
Zwischenüberschrift:
Werksausschuss gibt grünes Licht für die Lerchenstraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink erhält an der Fassade des Saals einen Schallschutz. Der Werksausschuss Immobilien- und Gebäudemanagement folgte einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung. Bereits im Frühjahr hatte sich der Jugendhilfeausschuss für den Schallschutz ausgesprochen.
Eine Beschwerde aus der Nachbarschaft hatte den Stein ins Rollen gebracht. Daraufhin machte ein Ingenieurbüro im Mai vergangenen Jahres im Auftrag des Eigenbetriebs Immobilien schalltechnische Messungen am GZ und an dem benachbarten Wohnhaus. Dabei wurde festgestellt, dass bei Veranstaltungen oder Feiern im Gemeinschaftszentrum der erlaubte Lärmpegel deutlich überschritten wird. In allgemeinen Wohngebieten gilt laut Immissionsschutzgesetz ab 22 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ein Höchstwert von 45 Dezibel. Der Messwert lag 12 Dezibel höher.
In einem ersten Schritt wurde ein Schallpegelbegrenzer in die Musikanlage des Hauses eingebaut. Der Erfolg blieb aus, da die Glas- und Metallfassaden eine zu geringe Immissionsdämmung aufweisen.
Nach dem ursprünglichen Plan sollten die Fassaden des Saals, des Cafés und des Clubraums gedämmt werden. Die Kosten für die große Lösung wurden mit 95 000 Euro veranschlagt. Daraufhin stellte die Stadtspitze die Entscheidung zurück und forderte zunächst Zahlen über die Nutzung an.
Der Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien legte dem Jugendhilfeausschuss eine " sehr positive Entwicklung" des GZ in den vergangenen Jahren vor. 2007 wurden mehr als 44 600 Besucherinnen und Besucher gezählt.
Darunter waren rund 16 000 Besucher, die das Haus für Vereinsfeste, Hochzeiten oder Jubiläumsfeiern gemietet hatten. Diese Veranstaltungen finden in der Regel am Wochenende statt und enden nach 22 Uhr. Um weiterhin Räume vermieten und auch eigene Veranstaltungen am Wochenende und abends anbieten zu können, hatte der Jugendhilfeausschuss dringend eine Dämmung empfohlen. Es sei jedoch möglich, den Schallschutz auf den Fassade des Saals zu begrenzen. Damit werden die Kosten auf 50 000 Euro reduziert.
Diesem Votum schloss sich jetzt auch der Werksausschuss an, zumal in den Kosten für den Lärmschutz auch wärmetechnische Verbesserungen enthalten sind. Bei jedem Um- oder Nachbau werde grundsätzlich zugleich auf die Energieeffezienz geachtet, sagte der Leiter des Eigenbetriebs Immobilien, Jochen Götz.
Das habe allerdings zu einem enormen Anstieg der Arbeit im Eigenbetrieb geführt. " Manche meiner Leute gehen auf dem Zahnfleisch", sagte Götz. Bei den nächsten Haushaltsberatungen müsse deshalb auch über eine Aufstockung des Personals gesprochen werden.
Autor:
S.


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