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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Nicht nur der Wissensdurst der Besucher wurde gestillt
Zwischenüberschrift:
5000 Gäste beim Familienfest im Düstruper Wasserwerk
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Zum 100-jährigen Bestehen des Wasserwerks Düstrup im Stadtteil Voxtrup hatten die Stadtwerke ein Familienfest organisiert. Etwa 5000 Menschen folgten der Einladung.
Viele große und kleine Besucher waren mit dem Rad da. Sie konnten sich mit einem Glas Wasser erfrischen, das kostenlos abgegeben wurde oder mit einem mit Osnabrücker Wasser gebrautem Bier, das für einen Euro über die Theke ging.
Auch der Wissensdurst der vielen interessierten Gäste konnte gestillt werden. Die Mitarbeiter der Stadtwerke präsentierten die unterschiedlichen Sparten des Unternehmens. Im Mittelpunkt stand aber das Wasserwerk, dessen Funktionsweise detailliert erläutert wurde.
Der Leiter der Wasserbereitstellung, Joachim Nolte, führte die wissbegierigen Menschen sogar ins Allerheiligste: in die Membranfiltration, wo täglich zwischen acht- bis zehntausend Kubikmeter Wasser durchlaufen. Diese Anlage arbeitet ähnlich wie eine Meerwasseraufbereitungsanlage. Das Wasser wird durch die Membranen gedrückt. So werden dem Quellwasser unerwünschte Elemente wie Kalk entzogen. Dadurch wird es " maschinenfreundlich", wie Joachim Nolte es ausdrückte. Vor hundert Jahren standen in dem im Jugendstil erbauten Wasserwerk übrigens noch Maschinen, die mit Dampf betrieben wurden. " Damals ging das Wasser quasi von der Quelle in den Mund", meinte Nolte.
Heute wird es aus drei Quellen aus dem Sandforter Bachtal und aus Tiefquellen in einem Wald an die Oberfläche und dann über Rohrleitungen ins Wasserwerk gepumpt.
Das Werk versorgt die Stadtteile Voxtrup, Fledder, Schölerberg, Gretesch, Lüstringen, Nahne, Sutthausen und Kalkhügel sowie die südliche Innenstadt mit Trinkwasser das ist etwa zwei Drittel des gesamten Bedarfs der Osnabrücker. Die restlichen zwei Drittel werden von den Wasserwerken in Alfhausen-Thiene und Wittefeld bei Bramsche geliefert.
Die Organisatorin des diesjährigen Familienfests der Stadtwerke, Ann-Christin Gottschling, war mit dem Zuspruch überaus zufrieden. Sie war auch froh, dass das Wasser nur aus der Erde kam und nicht vom Himmel fiel. / Bildtext: Die seltene Gelegenheit, ein Wasserwerk von innen zu sehen, wurde von vielen Osnabrückern genutzt. Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
tw


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