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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wohnen zwischen Wiese und Wald
Zwischenüberschrift:
Kasernen-Umbau, Teil 2: Eversburg/Atter gehört den Familien
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wer Neues entdecken will, muss ausgetretene Pfade verlassen: Die Bürger-Planer verlassen die Landwehrstraße, bauen eine neue Straße durch die Kaserne und geben der historischen Landwehr als Grünzone neue Konturen.
Die Bürger und Experten, die sich im Planungs- und Beteiligungsprozess in einer Arbeitsgruppe den britischen Militärflächen in Eversburg/ Atter gewidmet haben, betiteln das Konzept mit " familiär". Familien sollen hier ein angenehmes Wohnumfeld finden– mit viel Grün und viel Freiraum.
Neue Wege: Die Landwehrstraße wird aufgegeben und zurückgebaut. Die neue Nord-Süd-Verbindung wird dem Entwurf zufolge auf das Kasernen-Gelände verschwenkt. Die historische Landwehr ein früherer Befestigungsring weit vor der Stadt ließe sich in eine von Wasser durchzogene Grünzone verwandeln. Das Viertel wird durch die vorhandene zentrale Straße erschlossen. Wichtig sind nach Ansicht der Bürger-Planer Fuß- und Radwege, die direkt in das Leyer Holz und in die umliegenden Viertel führen.
Viel Grün: Herz des Quartiers ist auf dem Papier ein Park mit altem Baumbestand. Daran könnten sich Geschäfte zur Nahversorgung und gastronomische Angebote anschließen. Der Platz könnte sich zum Mittelpunkt des Stadtteils entwickeln etwas, was dem Gebiet bislang fehlt, wie Jörg Faltin meint, der den Planungsprozess moderierte. Die riesige Wiese, die heute den westlichen Teil der Quebec Barracks prägt, soll weitgehend erhalten bleiben, so die Meinung der Bürger. Die Wiese wird von Wohngebäuden eingerahmt, soll aber mindestens das Ausmaß von ein bis zwei Fußballfeldern behalten.
Solide Gebäude: Zwei Mannschaftsunterkünfte sind erst vor wenigen Jahren im Zuge eines großen Investitionsprogramms (Puma) fertiggestellt worden. Sie abzureißen wäre nach Ansicht der Bürger-Planer nicht zu rechtfertigen. Es fehlt noch die zündende Idee für die künftige Nutzung. Auch die Sporthalle ist erst wenige Jahre alt und gut ausgestattet. Sie soll so schnell wie möglich den Sportvereinen geöffnet werden. Allerdings: Die Kostenfrage ist noch nicht geklärt. Die Immobilien und damit auch die Sporthalle gehören der Bundesrepublik und werden von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) verwaltet.
Raum für Gedenkstätte: Während des Zweiten Weltkrieges befand sich auf dem Gelände ein Kriegsgefangenenlager für jugoslawische Offiziere. Die Bürger-Planer schlagen vor, eine der heutigen Barracken zu erhalten und als Erinnerungsstätte zu nutzen.
Lärmschutzwall: Die Eisenbahnlinie setzt der Entwicklung am nördlichen Rand des Gebietes eine klare Grenze. Wegen des Lärms sind Wohnhäuser dort nicht vorgesehen. Auf jeden Fall soll das Viertel mit einem Lärmschutzwall vom Bahnbetrieb abgeschirmt werden. Der Plan sieht an dieser Stelle " Sport und Freizeit" vor.

Bildtext: Im Grünen wohnen: Die Quebec-Kaserne in Eversburg/ Atter wird als erste Militärfläche geräumt und am 25. September von den Briten zurückgegeben. Der von Bürgern erarbeitete Perspektivplan Konversion legt den künftigen Schwerpunkt auf Wohnen und den Sport. Die große Wiese soll erhalten bleiben.

Grafik: Stadt Osnabrück.
Autor:
hin


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