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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zwei Kirchen für das Widukindland
Zwischenüberschrift:
Timotheuskirche und St. Bonifatius
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Gesicht des Widukindlands ist von zwei Gotteshäusern geprägt: der katholischen Kirche St. Bonifatius und der evangelischen Timotheuskirche. Sie wurden beide Ende der 50er Jahre gebaut.
Beide Gebäude liegen nah beieinander am Widukindplatz. Unten ist die Bonifatiuskirche zu sehen, oben die Timotheuskirche mit ihrem markanten Turm. Rundherum reihen sich die Familienhäuser aneinander. Oben links ist zwischen Bäumen versteckt außerdem die Grundschule zu sehen. Sie ist an ihren parallelen Trakten mit den roten Ziegeldächern und dem rechtwinklig dazu stehenden Hauptgebäude zu erkennen.
Etwas eher als ihr evangelisches Pendant stand die Kirche St. Bonifatius an Ort und Stelle. Sie wurde im Mai 1958, ein Jahr nach dem ersten Spatenstich, geweiht. Den Plan, eine eigene Kirche zu bauen, hatten die katholischen Bewohner des Widukindlandes schon länger. Schließlich mussten sie lange über den Schinkelberg zur Rosenkranzkirche wandern, um den Gottesdienst zu besuchen. Nachdem es Anfang der 50er Jahre die Schule gab, feierten sie ihren Gottesdienst in der Turnhalle. Damals waren in der Schule noch eine evangelische und eine katholische Bekenntnisschule untergebracht.
Die Bonifatiuskirche ist mit ihrer schneeweißen Fassade und dem schwarzen Dach eher zweckmäßig denn besonders üppig gestaltet. Aus der Perspektive auf dem Luftbild ist nicht zu erkennen, dass der Glockenturm ein kleines Stück vom Langhaus entfernt und somit frei stehend ist. Das schwarze Turmdach aus Kupfer ist übrigens relativ neu. Als vor eineinhalb Jahren der Sturm Kyrill über Osnabrück fegte, wurde das alte Dach abgerissen und musste daraufhin erneuert werden.
Die Bonifatiusgemeinde feierte bereits in diesem Frühjahr ihr 50. Kirchweihfest. Das steht der Timotheusgemeinde im nächsten Jahr noch bevor. Denn ihr Gotteshaus wurde erst im November 1959 geweiht.
Bis 1957 hatten die Protestanten im Widukindland zur Paulusgemeinde im Schinkel gehört. Bereits Anfang des Jahrzehnts konnten sie allerdings ihre eigenen Gottesdienste in der Schule feiern. Ab 1959 wurde dann alles anders.
Auffällig auf unserem Bild ist vor allem der sich nach oben verjüngende Glockenturm mit seinem schmalen, spitz in den Himmel ragenden Dach. Das eigentliche Kirchengebäude ist zum Teil von Bäumen verdeckt, weshalb seine charakteristische achteckige Form nicht zu erkennen ist. Kirche und Turm sind durch einen Zwischenbau, an dem sich auch der Kircheneingang befindet, miteinander verbunden.
Aus der Luft betrachtet, ist außerdem zu sehen, dass sich direkt an das Kirchengebäude weitere Häuser mit roten Ziegeldächern anschließen. In ihnen befindet sich unter anderem das Pfarrhaus. Das wurde übrigens gerade neu bezogen. Denn die Timotheusgemeinde hat jüngst einen neuen Pastor bekommen.
Das Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro.

Bildtext: Zwei Gemeindezentren nah beieinander: Im Widukindland liegen katholische (links) und evangelische Kirche (rechts) nah beieinander. Sie wurden beide Ende der 50er Jahre gebaut, weil nach dem Zweiten Weltkrieg viele neue Siedler in den Stadtteil gezogen waren.

Foto: Gert Westdörp
Autor:
Anne Reinert


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