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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sanierung macht das Überleben leichter
Zwischenüberschrift:
Bundesumweltstiftung gibt 80 000 Euro für Schullandheim in Hagen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Johanna, Romy, Gina, Janina und Olivia kamen gestern zu unerwarteten Ehren. Sie durften dem Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Fritz Brickwedde, helfen, einen 80 000 Euro " schweren" Bewilligungsbescheid an Christel Pohlmann und Wilhelm Steinkamp vom Trägerverein des Schullandheims in Mentrup-Hagen zu übergeben.
Die fünf Mädchen der Klasse 4c der Schule in der Dodesheide verbringen diese Woche in der idyllisch gelegenen Einrichtung, die vor acht Jahren von der Stadt Osnabrück an den Trägerverein übergeben wurde. Seitdem sind die Ehrenamtlichen damit beschäftigt, das Haus zu sanieren und vor allem ökologisch und energetisch auf den neuesten Stand zu bringen. In einem ersten Bauabschnitt, den die DBU ebenfalls mit 40 000 Euro unterstützte, wurde bereits ein Trakt saniert.
" Der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt", sagt Schatzmeisterin Pohlmann. Habe man vor der Renovierung etwa 10 000 Liter Heizöl jährlich gebraucht, sei diese Menge um 40 Prozent reduziert worden. Weitere Einsparungen in Höhe von noch einmal 60 Prozent erhofft sich der Verein von der Sanierung des zweiten Trakts. Wie schon im ersten Durchgang soll in die Wärmedämmung der Wände und Fenster sowie des Daches investiert werden. Gleichzeitig soll eine Solaranlage die Energiekosten weiter senken.
" Der Verein muss sich gegen weiter steigende Betriebskosten stemmen, weil der Betrieb sonst nicht aufrechterhalten werden kann", sagte Brickwedde. Der DBU-Chef lobte das ehrenamtliche Engagement. Es zeige, dass ein Projekt durchaus weiterleben könne, selbst wenn sich, wie in diesem Fall die Stadt Osnabrück, eine Kommune aus der Trägerschaft zurückziehe. " Das Schullandheim ist ein wichtiges Beispiel für Bürgerinitiative und ehrenamtliches Engagement", betonte Brickwedde.
Im Zuge der wahrscheinlich im November beginnenden Sanierungsarbeiten wird auch die nutzbare Fläche erweitert. Außerdem bekommt der jetzt als Mädchentrakt genutzte Teil des Hauses neue Sanitäranlagen. " Wir wollen den Standard erhöhen, um auch andere Gruppen für unser Haus gewinnen zu können", sagt der Vorsitzende des Trägervereins Wilhelm Steinkamp. Insgesamt veranschlagt er etwa 180 000 Euro für den Umbau. Neben den 80 000 Euro der DBU und Spenden werden auch Mittel der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte sowie der Sparkassenstiftung in das Projekt fließen. Mit der Fertigstellung rechnen Steinkamp und Pohlmann zu Ostern 2009.

Bildtext: Der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Fritz Brickwedde (Mitte), suchte sich Johanna, Romy, Gina, Janina und Olivia (von links) als Assistentinnen, als er den Bewilligungsantrag in Höhe von 80 000 Euro an Christel Pohlmann und Wilhelm Steinkamp überreichte.
Autor:
dk


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