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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Keine Chance für gefräßige Motten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Immer mehr Bäume verfärben sich, noch bevor der Herbst kommt. Dafür sind Schädlinge, Pilzbefall und andere Baumkrankheiten verantwortlich. Thomas Maag vom städtischen Eigenbetrieb Grünflächen erklärt Ursachen, Folgen und was man dagegen tun kann.

Herr Maag, woher kommen die braunen Blätter an den Bäumen?
An den Kastanien ist es die Kastanienminiermotte, ein vom mazedonischen Ohrid-See eingeschleppter Schädling. Dann gibt es den Platanenkrebs und die Ulmenkrankheit. Die Schädlinge werden auch durch den Klimawandel begünstigt. Wenn es wärmer wird, überleben sie besser.

Was hilft gegen die Kastanienminiermotte?
Das Laub wegräumen ist die einzig wirksame Maßnahme. Unter den Kastanien können die Schädlinge ohne das Laub nicht überleben. Am besten, man fährt mit dem Rasenmäher einmal drüber. Kleingehäckselt reduziert man die verbleibenden Schädlinge um 80 Prozent. Das Laub muss dann verrotten können. Aber Vorsicht bei der eigenen Tonne, denn zum Kompostieren muss die Temperatur des Grünabfalls kontinuierlich über 40 Grad haben. Ideal sind dafür die Grünabfallcontainer, die im Stadtgebiet verteilt sind.

Was passiert, wenn ein solcher Schädling am Baum bleibt?
Die Miniermotte frisst Gänge durch das Blattwerk, das Blatt stirbt, und durch die mangelnde Blattmasse wird die Photosynthese, dabei wird ja Licht in Nährstoffe umgewandelt, reduziert. Der Baum kann seinen Energiebedarf nicht mehr decken und treibt im nächsten Frühjahr nicht mehr aus. Je länger das geht, desto geschwächter sind die Kastanien. Der Baum wird immer schwächer und stirbt.

Bildtext: Leiter Grünservice Süd Dipl. Ing. Thomas Maag

Foto: Elvira Parton
Autor:
mweb


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