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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Die Fleddermäuse" sind los
Zwischenüberschrift:
Historischer Tag für Osnabrück: Erste Betriebskinderkrippe öffnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Im Stadtteil Fledder wurde jetzt offiziell die erste Osnabrücker Betriebskinderkrippe eröffnet. Unter dem Namen " Die Fleddermäuse" bietet sie berufstätigen Eltern eine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder bis drei Jahre.
steb Osnabrück. Die Idee zu einer Betriebskinderkrippe hatte Michael Meyer, Chef der Osnabrücker Spedition Meyer & Meyer. Der Wettstreit um Fachkräfte und die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen seien die Gründe gewesen, das Projekt Betriebskrippe zu starten. Der Firmenchef meinte, dass damit auch der Wunsch von Paaren verstärkt werden könne, Kindern das Leben zu schenken.
Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius lobte die Unternehmensinitiative als innovativ, da sich Meyer & Meyer damit auch auf dem Gebiet der sogenannten weichen Standortfaktoren positioniert habe. " Ich finde es großartig, was hier mit dieser paradiesischen Einrichtung gelungen ist", sagte Pistorius.
Als einen historischen Tag für die Firma, die Stadt und das Bistum bezeichnete Generalvikar Theo Paul den Start der Krippe. Es freue ihn, dass sich die Firma mit der Krippe am christlichen Weltbild orientiere.
In enger Zusammenarbeit zwischen Meyer & Meyer und dem Bischöflichen Generalvikariat waren die langjährigen Pläne einer Betriebskinderkrippe schließlich Realität geworden. Finanziert wird sie von der Firma, der Stadt Osnabrück, dem Land Niedersachsen und für zwei Jahre von der Europäischen Union. Träger der Krippe ist die St.-Antonius-Gemeinde in Voxtrup. Die Betreuung der " Fleddermäuse" vermittelt Grundwerte der katholischen Kirche, ist aber für Kinder aller Konfessionen offen. Die Krippe, die Platz für zwölf Kinder bis drei Jahre bietet, ist derzeit komplett belegt. Neben Firmenmitarbeitern können zwei Plätze auch von Eltern beansprucht werden, die nicht im Unternehmen arbeiten.
Seit zwei Wochen betreuen drei Erzieherinnen und eine pflegerische Hilfskraft bereits die Kinder in der Zeit zwischen 7.30 und 17 Uhr. " Wir arbeiten nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell, das heißt, in der ersten Zeit werden die Kinder stundenweise an die Krippe gewöhnt", erklärte Erzieherin Meike Weidt die Arbeit in den vergangenen beiden Wochen. Für vier Stunden am Morgen ist der fast zweijährige Bent in der Krippe. " Erst hatte ich morgens ein schlechtes Gewissen, doch jetzt sagt er noch nicht mal Tschüss", sagt seine Mutter Maren Brochmann. Sie kann die Zeit nun wieder für ihre Doktorarbeit nutzen. Das pädagogische Konzept der Krippe soll auf Nähe, Wärme und Zuwendung beruhen. " Wir sind dabei ergänzend und nicht ersetzend tätig", sagte Veronika Reinelt, die Leiterin der Krippe.

Bildtext: Alle freuen sich: Kinder, Eltern und die Offiziellen (von links: Theo Paul, Heiner Mühlhäuser, Michael Meyer, Boris Pistorius und Rolf Meyer) feierten die Eröffnung der ersten Betriebskinderkrippe in Osnabrück.

Foto: Egmont Seiler
Autor:
steb


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