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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Hausaufgaben nicht zu Hause
Zwischenüberschrift:
Das Beispiel Rosenplatzschule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Judiths rosa Schultasche und die selbst gebastelte Schultüte stehen längst parat. Ihre Eltern mussten nicht lange nachdenken, welche Schule die Sechsjährige besuchen soll. Wie schon Bruder Jonas geht sie zur Rosenplatzschule.
Es gibt Eltern, die Bedenken haben, ihre Kinder in die Grundschule am Rosenplatz zu geben. Ihnen macht der relativ hohe Ausländeranteil Sorge. Doch für die Schemanns zählt das nicht. " Das war nie ein Thema", sagt Mutter Cordula Schemann über die vier Jahre, die ihr zehnjähriger Sohn auf der Rosenplatzschule war. Seit Donnerstag geht er auf die Gesamtschule Schinkel.
Cordula Schemann ist sicher, dass der Unterricht an der Rosenplatzschule nicht schlechter ist als anderswo. Denn entscheidend sei etwas anderes. " Die Qualität hängt vor allem von der Lehrkraft ab, die die Klasse unterrichtet", betont sie. Die beste Schule nütze nichts ohne einen guten Lehrer.
Das pädagogische Konzept der Rosenplatzschule war sogar der Grund, der Cordula Schemann und ihren Mann bewogen hat, Jonas dort einzuschulen. Vorher wollten sie ihn auf die katholische Johannisschule schicken. Doch während sie auf den Ausgang des Losverfahrens warteten, hörten sie " so viel Gutes" über die Schule am Rosenplatz und ihre Projekte, dass sie sich umentschieden.
Die Erfahrungen der letzten vier Jahre haben es die Schemanns nicht bereuen lassen. " Die Kinder werden da abgeholt, wo sie sind", lobt Cordula Schemann. Unterschiedliche Vorkenntnisse werden behutsam aufgefangen. Die Hausaufgaben können die Kinder zum größten Teil in der freien Arbeitszeit erledigen. Jonas′ Schreibtisch ist deshalb nahezu unberührt geblieben. Für Judith haben die Schemanns erst gar keinen gekauft.
Für Jonas und Judith hat die Rosenplatzschule einen weiteren Vorteil: Sie ist nah. Zu Fuß seien es nur fünf Minuten dorthin, sagt Cordula Schemann. " Wenn ich renne, brauche ich sogar nur zwei", fügt Jonas hinzu.

Bildtext: Der Tornister ist schon gepackt: Cordula Schemann und ihr Mann haben ihre Kinder Judith und Jonas bewusst auf eine staatliche Schule geschickt.

Foto: Elvira Parton
Autor:
rei


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