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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fußball, Mode, Rapmusik
Zwischenüberschrift:
Neue Veranstaltungsreihe bietet erstmals eigene Plattform für Jugendkultur
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das hat es in Osnabrück so noch nicht gegeben. Jugendliche bekommen zwei Wochen lang eine Plattform für das, was sie unter Kultur verstehen. Gestern wurde das Programm der ersten Jugendkulturtage vorgestellt. Vom 26. September bis 11. Oktober sind rund 80 Aktionen geplant.
Der Verein FOKUS (Forum Osnabrück für Kultur und Soziales) hat die neuartige Veranstaltungsreihe federführend auf die Beine gestellt und die Zielgruppe der 14- bis 21-Jährigen von Anfang an mit einbezogen. Sie konnten mitbestimmen, was läuft. Insgesamt sind rund 80 Kooperationspartner beteiligt.
Fußball, Mode, Rapmusik: Der Kulturbegriff junger Leute unterscheidet sich deutlich von dem der Erwachsenen. Es sei ein Hauptanliegen gewesen, den Jugendlichen nicht einfach ein Kulturprogramm vorzusetzen, erklärte gestern Margret Triphaus (FOKUS): " Wir müssen Jugendliche ernst nehmen, sie sollen zeigen können, was sie drauf haben." Die Organisatoren wollen außerdem die kreative Kompetenz von Jugendlichen fördern. Sie sollen auch Neues ausprobieren zum Beispiel an einem Graffiti-Wettbewerb oder einem Schauspielworkshop teilnehmen. Wer mag, kann gemeinsam mit einem VfL-Fanclub kunstvoll Fahnen bemalen, an einer kulinarischen Weltreise teilnehmen oder in der " Rap-Box" auf der Großen Straße eigene Lieder aufnehmen lassen. Die Veranstaltungsreihe wird am Freitag, 26. September, 19 Uhr, mit einer abwechslungsreichen Bühnenshow im Haus der Jugend eröffnet. Zu den weiteren Höhepunkten zählen eine große Modenschau und ein Musik-Marathon. Ein Traditionsbus bringt junge Leute von einem Konzert zum nächsten.
Die Jugendkulturtage haben einen Etat von rund 80 000 Euro. Finanziell sind außer der Stadt Osnabrück auch der Landschaftsverband, die Sparkasse und die PWC-Stiftung als Sponsoren mit im Boot. Johannes-Heinrich Rahe (Sparkasse) sprach gestern von einem überzeugenden Programm. Die Förderung sei eine gute Investition. Georg Stegemann (PWC-Stiftung) lobte den Ideenreichtum der Jugendlichen. Dagmar von Kathen, Leiterin des städtischen Fachbereiches Kultur, sagte, die Veranstaltungsreihe sei schon vor dem Beginn ein Erfolg, da ein neues Stadtnetzwerk für Jugendkultur entstanden sei. Das lasse für die Zukunft hoffen.
Die Programmhefte
liegen ab Montag aus.
Kontakt: Tel. 05 41/ 2 89 56

Bildtext: Die Organisatoren und Sponsoren stellten gestern das Programm vor (von links): Gabriele Janz, Hanna von Behr, Margret Triphaus, Joachim Groneberg, Esther Engraf, Dagmar von Kathen, Georg Stegemann und Johannes-Heinrich Rahe.

Foto: Elvira Parton
Autor:
jan


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