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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Nach vielen Jahren gab es Glocken
Zwischenüberschrift:
Die katholische Kirche St. Elisabeth
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schlicht und funktional wirkt die katholische Kirche St. Elisabeth in der Weststadt von außen. Bis die Gemeinde ein eigenes Gotteshaus hatte, musste sie über 20 Jahre warten.
Die Geschichte der Gemeinde St. Elisabeth beginnt 1930. Damals kaufte die Domgemeinde ein Grundstück an der Ecke von Lotter Straße und Augustenburger Straße, in dessen leer stehendem Gebäude sie eine Notkirche einrichteten. Ein Jahr später wurde die Elisatbethgemeinde gegründet.
Lange musste sie mit einer Notkirche auskommen. Doch nach dem Krieg wuchs die Bevölkerung in der Weststadt stark an. Es mussten jeden Sonntag mehrere Gottesdienste abgehalten werden. Und auch dann wurde es im Raum sehr eng.
1952 konnte schließlich der Grundstein für das heutige Kirchengebäude gelegt werden. Bereits im Juni 1953 da war der Turm noch nicht fertig wurde die Kirche St. Elisabeth geweiht. Auf eigene Glocken für ihren Turm mussten die Gemeindemitglieder noch deutlich länger warten. Erst seit März 1989 hängen die fünf Geläute in cis, dis, fis, gis und h unter dem roten Ziegeldach. Bis dahin hing dort eine alte Glocke, die die Gemeinde als Leihgabe von St. Johann bekommen hatte.
Das Kirchengebäude präsentiert sich eher einfach und schnörkellos. Das Langhaus mit seinem roten Satteldach steht auf einem rechteckigen Grundriss. Dazu kommt der quadratische Glockenturm, der von einem pyramidenförmigen Dach gekrönt wird. Aus der Luft betrachtet, sieht es so aus, als stehe die Elisabethkirche mitten im Grünen. Tatsächlich liegt sie an der Ecke der Straße In der Barlage (links unten) und Rückertstraße. Letztere wird auf dem Bild aber von den dicht belaubten Baumkronenüberdacht.
Durch einen Übergang ist die Kirche außerdem mit dem Pfarramt verbunden. Im näheren Umkreis gehören außerdem ein Kindergarten, eine Schule und ein Gemeindehaus zu St. Elisabeth.
Vor fast drei Jahren musste die Gemeinde den Verlust ihres Pfarrers Hans-Jürgen Obermeyer hinnehmen. Er erlitt im Oktober 2005 bei einer Trekkingtour im Himalaya einen Unfall und gilt seitdem als vermisst. Vermutlich ist er von einem Bergpfad in die Tiefe gestürzt, als er seiner Wandergruppe vorausgegangen war. Eine Suchaktion nach Hans-Jürgen Obermeyer wurde erfolglos beendet.
Das Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro.

Bildtext: Auf dieses Kirchengebäude musste die Gemeinde St. Elisabeth mehr als 20 Jahre warten. Inzwischen gibt es die Elisabethkirche in der Weststadt aber schon weit über 50 Jahre.

Foto: Gert Westdörp
Autor:
Anne Reinert


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