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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eltern verursachen die Probleme
Zwischenüberschrift:
Sicher zur Schule: Appelle von Stadt und Polizei – Kontrollen angekündigt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der gemeinsame Appell von Stadt und Polizei könnte eindringlicher nicht sein: Eltern sollten ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule bringen. Durch das hohe Verkehrsaufkommen an den Schulen entstehe morgens und mittags regelmäßig ein Chaos, das den Weg auf den letzten Metern unsicher mache.
Morgen beginnt das neue Schuljahr, und wahrscheinlich wird es vielerorts vor und nach dem Unterricht genauso aussehen wie vor den Ferien. Gehetzte Eltern bringen morgens den Nachwuchs zur Schule, parken dafür auf Geh- und Radwegen und bringen so nicht nur die eigenen Kinder in Gefahr. Mittags ist die Situation ähnlich. Untersuchungen der Stadt haben gezeigt, dass im Widukindland die Mehrheit der Eltern Kinder mit dem Auto zur Schule bringt und wieder abholt. Dabei betragen die Wege nur ein paar Hundert Meter.
Mehr Gelassenheit
Der Autoverkehr der Eltern an der Schule sei das größte Sicherheitsrisiko, sagen Ralf Haas vom Präventionsteam der Polizei und sein Kollege Friedel Hoppe vom Sachbereich Verkehr. Sie appellieren an die Erziehungsberechtigten, die Kinder zu Fuß zur Schule zu schicken ohne Zeitdruck und mit etwas mehr Gelassenheit. Das sorge außerdem für einen aktiven Start in den Tag.
Voraussetzung sei allerdings, dass der Weg mit den Kinder eingeübt werde und dass sie nicht allein, sondern in Gruppen gingen, so die Experten. Der kürzeste Weg sei übrigens nicht immer der sicherste. Vorrang haben Strecken mit wenig Verkehr und mit Zebrastreifen und Fußgängerampeln an Hauptstraßen. Die Stadt hat Pläne entwickelt, aus denen Schule und Elternhaus gemeinsam die besten Routen entwickeln können. Gemeinsam mit der Polizei werden Wege demnächst auch wieder mit den kleinen gelben Füßen markiert.
Ralf Haas und Friedel Hoppe loben ein Pilotprojekt an der Antoniusschule in Voxtrup. Eltern begleiten regelmäßig Kinder auf dem gesamten Schulweg. " Walking Bus" (Gehender Bus) heißt dieses aus England übernommene Modell. Die Experten hoffen, dass sich insgesamt mehr Eltern als Verkehrshelfer zur Verfügung stellen. Auch private Initiativen seien sehr wünschenswert.
In den kommenden vier Wochen wird die Bereitschaftspolizei mit großem Aufgebot an allen Grundschulen Kontrollen durchführen, kündigen Denise Knittel und Anja Schindler an. Die beiden Beamtinnen und ihre Kollegen werden die Geschwindigkeit messen und darauf achten, dass Fahrzeuginsassen richtig sitzen und angeschnallt sind. Wer gegen Regeln verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.
Auch die Stadt werde mit ihren Radarwagen verstärkt an den bekannten Messpunkten in der Nähe von Schulen präsent sein, sagt Norbert Obermeyer vom Fachdienst Straßenverkehr. Hier gilt fast überall Tempo 30, und durch die Kontrollen sollen die Autofahrer ermahnt werden, sich auch daran zu halten. Vor allem ab kommendem Montag, wenn erstmals die Erstklässler unterwegs sind, sollten Autofahrer sehr vorsichtig sein und verstärkt Rücksicht üben. Ulla Bauer vom Fachdienst Verkehrsplanung empfiehlt, erst dann mit dem Rad zur Schule zu fahren, wenn die Fahrradprüfung abgelegt worden ist. Das ist in der Regel in der vierten Klasse der Fall. Auf jeden Fall sollten die Wege zunächst gemeinsam mit den Eltern erkundet werden, bevor die Kinder allein fahren. Auch die Benutzung von Bussen sollten Eltern von Kindern , die ab morgen die weiterführenden Schulen besuchen, vorher trainieren

Bildtext: Sicher die Straße überqueren: Das können die Kinder seit ein paar Jahren an der Thomas-Morus-Schule in Haste. Die Stadt hat hier einen Zebrastreifen markiert und ein Gitter installiert, das das schräge Hinüberlaufen verhindern soll.
Autor:
jan


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