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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neuigkeiten aus der Vergangenheit
Zwischenüberschrift:
Paula Print wandelte durch das mittelalterliche Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Paula Print kennt Osnabrück wie ihre Westentasche. Das dachte sie bis gestern. Als sie mit 15 Kindern durch das mittelalterliche Osnabrück ging, entdeckte sie viel Neues aus der Vergangenheit.
Start der Reise war am Felix-Nussbaum-Haus. Als das 1998 gebaut wurde, entdeckten Bauarbeiter eine alte Brücke aus dem Jahr 1672. Das genaue Datum konnten Archäologen anhand von alten Brettern feststellen. Archäologen sind Menschen, die buchstäblich in der Vergangenheit wühlen. Sie buddeln alte Gemäuer oder Münzen aus der Erde aus. Vor kurzem fand so eine Ausgrabung hinter der Marienkirche statt. Die Fundstücke betrachteten die Kinder im Haus der Kirche hinter der Marienkirche.
Bevor der Rundgang durch die Altstadt startete, gingen die Kinder ins Museum. Marcel war schon ganz gespannt. Der Zwölfjährige trug ein lila-weißes Fußball-Trikot. Aber er interessiert sich nicht nur für den VfL Osnabrück, sondern auch für die Vergangenheit seiner Heimatstadt. Er will wissen, wie die Menschen im Mittelalter gelebt haben. " Die hatten bestimmt nicht so schöne Klamotten wie wir, und auch kein Haar-Gel", erzählte er Paula Print.
Im Museum konnten sich Marcel und die anderen Kinder anhand eines Modells ansehen, wo die Brücke vor 400 Jahren stand. Sie führte von der Lotter Straße, die damals noch nicht so aussah wie heute und auch nicht so hieß, durch das Heger Tor in die Stadt, erklärte den Kindern der Museumspädagoge Ralf Langer. Das Heger Tor sah im Mittelalter auch anders aus. Es glich eher einem Haus als einem Tor. Lange Zeit schützten eine Mauer und ein Wassergraben die Stadt vor Angreifern. Teile der Mauer sind heute noch zu sehen. Türme wie der Bucksturm ragten damals aus der Mauer heraus und sind noch heute zu sehen.
Wie es vor 1000 Jahren in Osnabrück aussah, konnten die Kinder begutachten, als es in den Keller des Kulturgeschichtlichen Museums ging. Auf dem Modell waren nur der Dom, ein paar Häuser, Äcker und viele Arme der Hase zu sehen. So sah Osnabrück ungefähr aus, als es 780 als Markt gegründet wurde.
Paula Print hätte noch lange im Museum in der Vergangenheit stöbern können. Aber schließlich stand noch der Rundgang vom Heger Tor über das Steinwerk an der Bierstraße bis zum Rathaus an. Als sie den Lärm der Autos hörte, wünschte sich die Zeitungsente die Ruhe des Mittelalters zurück aber nur für kurze Zeit, denn bequemer lebt es sich heute.

Bildtext: An der mittelalterlichen Brücke neben dem Felix-Nussbaum-Haus starteten die Kinder mit dem Museumspädagogen Ralf Langer ihre Reise durch das alte Osnabrück.

Foto: Elvira Parton
Autor:
tw


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