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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fast jeder kann ein Kraftwerk haben
Zwischenüberschrift:
Stadt berät Hauseigentümer: Photovoltaikanlage rechnet sich in 15 Jahren
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Welche Dächer in Osnabrück für die Stromerzeugung mit Solarzellen geeignet sind, kann jeder Hauseigentümer im Internet nachlesen, seit die Stadt gemeinsam mit der Fachhochschule das flächendeckende Solar-Kataster sun-area aufgestellt hat. Die rund 10 000 Klicks in sechs Monaten lassen Detlef Gerdts vom Fachbereich Umwelt hoffen, dass dem Interesse auch Investitionsentscheidungen folgen.
Um noch mehr Osnabrücker zum Bau einer Solaranlage zu bewegen, hat der Fachbereich Umwelt 200 Hauseigentümern eine umfassende und zugleich unabhängige Beratung angeboten. Bei den Gebäuden handelt es sich jeweils zu einem Drittel um Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbebauten.
Immerhin 71 der Angeschriebenen zeigten sich aufgeschlossen für das Angebot. Für die Beratung engagierte die Stadt Detlef Vagelpohl vom Büro pro-Energie. Die Kosten in Höhe von 20 000 Euro übernahmen Sponsoren.
Inzwischen hat Vagelpohl fast allen Interessierten aufgezeigt, wie sie es mit wenig Aufwand zum Kraftwerksbetreiber bringen können. Weil die Förderung im Wesentlichen aus einem zinsgünstigen Darlehn der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) besteht, ist die Frage der Kreditwürdigkeit der Dreh- und Angelpunkt. Vagelpohl weist darauf hin, dass keine Sicherheiten auf die Immobilie gegeben werden müssen. " Die Anlage ist die Sicherheit", sagt der Energieberater, und die rechne sich über die Einspeisevergütung für den erzeugten Strom. Auch über thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung informiert Vagelpohl die Hauseigentümer.
Nach 63 Beratungen fasst er zusammen, dass 25 Eigentümer Interesse bekundet haben, Strom zu erzeugen, weitere 25 sogar Strom und Wärme. Dazu kommen zwei, die nur auf Solarthermie setzen wollen. Ob schon Aufträge erteilt wurden, kann Vagelpohl derzeit nicht sagen. Ein Abschlussgespräch mit jedem Beteiligten steht noch aus. Fachbereichsleiter Detlef Gerdts ist überzeugt, dass mit dem Beratungsangebot die Investitionsbereitschaft steigt. Nach dem Pilotversuch mit 200 Beteiligten plant er schon den nächsten Schritt. Dann soll allen Eigentümern, die in Osnabrück über ein geeignetes Dach verfügen, eine Solar-Beratung offeriert werden. Das sind immerhin 27 000. Dafür hofft Gerdts dann auf Bundes- oder EU-Zuschüsse.
Ist Ihr Dach geeignet?
Eine Antwort finden Sie im Internet unter www.osnabrueck.de/ sun-area

Bildtext: Das passt: Detlef Vagelpohl inspiziert ein Dach an der Caprivistraße. Es eignet sich optimal für die Stromerzeugung mit Sonnenenergie.

Foto: Gert Westdörp
Autor:
rll


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