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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Klimaschutz made in Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Stadt fördert Maleki GmbH
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit innovativen Produkten erfolgreich sein das wünscht sich jeder Existenzgründer. Auch die Verantwortlichen der Maleki GmbH haben absolut nichts dagegen, mit ihren Ideen eines Tages viel Geld zu verdienen. Doch das Unternehmen im Hafen hat sich weit mehr vorgenommen: " Wir wollen dazu beitragen, ein Prozent der weltweiten CO2 - Emissionen abzubauen."
Eine ziemlich kühne Vision, wie Firmenvorstand Matthias Gelber unumwunden zugibt.Gemeinsam mit dem Technischen Direktor Hossein Maleki und Geschäftsführerin Mina Basiri Tehrani führt er eine Besuchergruppe durch das im vergangenen Jahr gegründete Unternehmen. Oberbürgermeister Boris Pistorius und der städtische Wirtschaftsförderer Wolfgang Gurk sind gekommen und sehen sich interessiert um. Anlass des Besuchs: Die Maleki GmbH erhält in diesem Jahr 50 000 Euro Fördermittel aus dem städtischen Innovations-Impuls-Programm.
Hossein Maleki wirft einen Zementbrocken in eine starke Säure. Fast augenblicklich beginnt sprudelnd der Zersetzungsprozess. Dann zeigt der weltweit anerkannte Baustoff-Experte den Vergleich: Ein Stück des Materials, das dem Zement nach der Vorstellung der Maleki GmbH nach und nach den Rang ablaufen wird, landet im Säurebad. Keine sichtbare Reaktion.
Was diese Vorführung mit dem Weltklima zu tun hat, erläutert wenig später Matthias Gelber: " Fünf bis sieben Prozent der weltweiten CO2 - Emissionen stammen von der Zementproduktion", sagt der leidenschaftliche Umweltschützer. Das Maleki-Produkt hingegen werde aus Hüttensand hergestellt, der bei der Stahlproduktion im Hochofen entstehe.
Dieser Ersatzzement sei nicht nur robust und umweltfreundlich. Er benötige überdies nicht einmal eine Kennzeichnung als Gefahrstoff. Und das gelte auch für viele andere Ideen aus dem Hause Maleki, zum Beispiel eine ebenfalls aus Industrieabfällen hergestellte Alternative zu giftigen Epoxidharzen und ein wasserabweisender Putz mit Altglas-Bestandteilen.

Bildtext: Temperamentvoll erklärte Unternehmensgründer und Baustoff-Experte Hossein Maleki (links) Oberbürgermeister Boris Pistorius die Vorzüge der von der Maleki GmbH entwickelten umweltfreundlichen Materialien.

Foto: Thomas Osterfeld
Autor:
ack


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