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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mieter haben Grund zur Freude
Zwischenüberschrift:
Mietspiegel kaum gestiegen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Benzin und Erdgas machen Preissprünge, Brot und Butter auch. Die Inflationsrate in Europa liegt mittlerweile bei 4, 1 Prozent. Doch die Mieter haben einen Grund zur Freude. Denn die Mieten in der Stadt Osnabrück sind im letzten Jahr kaum gestiegen: Der aktuelle Mietpreisspiegel weist eine Erhöhung von maximal 0, 95 Prozent aus.
Einmal im Jahr erstellt das Referat Statistik bei der Stadt Osnabrück einen Mietpreisspiegel. In den letzten Tagen ist die aktuelle Ausgabe für das Jahr 2008 erschienen. Die Aufstellung ist zum Beispiel in der Bürgerinformation in der Bierstraße zu bekommen und kann auch im Internet heruntergeladen werden (ww.osnabrueck.de).
Ausgewertet werden für diese Übersicht die Angaben der Wohngeldstatistik für die Jahre 2004 bis 2007 sowie Datenmaterial der Immobilienmakler und des Haus- und Grundbesitzervereins sowie des Mietervereins.
Der Mietpreisspiegel soll zwar eine grundsätzliche Orientierungshilfe für beide Seiten darstellen, er hat jedoch nur " Rahmencharakter", wie es in der Vorrede heißt: Denn er greift weder in bestehende Mietverträge ein, noch wird die Vertragsfreiheit beim Neuabschluss von Mietverträgen dadurch berührt. Er gilt nicht für möblierte Wohnungen oder Einfamilienhäuser.
Allerdings kann der aktuelle Mietpreisspiegel vom Vermieter nach Paragraf 558 im Bürgerlichen Gesetzbuch zur Begründung einer Mieterhöhung herangezogen werden. Die Übersicht enthält nämlich die vom Gesetzgeber geforderte Angabe der " üblichen Entgelte für nicht preisgebundenen Wohnraum in der Gemeinde" als Vergleichsgrundlage.
Je nach Alter, Größe und Ausstattung der Wohnung schwankt die Nettomonatsmiete pro Quadratmeter zwischen 4, 23 und 7, 88 Euro. Am billigsten sind in Osnabrück immer noch Altbauwohnungen vor Baujahr 1948 mit über 100 Quadratmeter zu mieten: Die durchschnittliche Nettomiete dieser Kategorie stieg um vier Cent an, was, bezogen auf die Ausgangsgröße, eine Steigerung von 0, 95 Prozent bedeutet.
Am teuersten sind dagegen Neubauten (ab Baujahr 2000) mit einer Wohnungsgröße bis zu 40 Quadratmetern und einer Nettomiete von 7, 88 Euro (Anhebung um drei Cent gleich 0, 382 Prozent). Beide Beispiel-Wohnungen lagen im Mietspiegel des letzten Jahres gerade mal um zwei Cent niedriger.
Entscheidend für die Mietpreise sind immer Ausstattung und Lage der Wohnung. Für Spitzenobjekte in begehrter Lage werden derzeit in Osnabrück nach Angaben von Branchenkennern sogar bis zu 9, 50 Euro verlangt und gezahlt.
Autor:
fhv


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