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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Wenn man es weiß, ist es kein Problem"
Zwischenüberschrift:
Gartenfreunde akzeptieren Sortierzwang für Grün
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. So pflegeleicht wie die Gartenbesitzer, die jetzt ihr überflüssiges Grünzeug an der Annahmestelle an der Limberger Straße in die Container kippen, wünscht sich so mancher Gartenfreund seine heimischen Beete. Fast alle Gartenfreunde quittieren die seit dem 1. August geltende Neuregelung, nach der holzarmes und holzreiches Grünzeug getrennt gesammelt werden, mit einem schicksalsergebenen Schulterzucken.
slx Osnabrück. " Wenn man es weiß, ist es kein Problem", meint Manfred Roggatz, nachdem er einen Sack Zweige mit Schwung in den passenden Container befördert hat: " Das ist nun mal so. Da hält man sich dran."
Auch für Lothar Schawe ist die städtisch erbetene Sortierung unproblematisch, " nur ein bisschen mehr Aufwand". Aber den nimmt der Gartenfreund auf sich: " Man muss das Mistzeug ja loswerden." Jetzt im Sommer sei die Regelung relativ unproblematisch, im Herbst könne es aber schwieriger werden, befürchtet Schawe: " Jetzt haben die Leute fast nur Grasschnitt, im Herbst kommt der Baumschnitt dazu."
Mit einem " Das stört mich nicht" kommentiert Ralf Winzmann den mehrmonatigen Testlauf des Abfallwirtschaftsbetriebes. Außerdem sei er " beruflich vorbelastet" und das Sortieren gewohnt, meint Winzmann mit einem Augenzwinkern: " Ich arbeite nämlich beim Bauhof."
Auch der Mann, der dafür sorgt, dass jeder Kunde seinen Grün- oder sonstigen Abfall in den jeweils richtigen Behälter entsorgt, ist mit der Disziplin mehr als zufrieden: " Die Resonanz ist sehr gut. Ich bin überrascht, dass die Leute so gut vorsortiert haben", sagt Herbert Hirm.
Nur vereinzelt müsse er Leute darauf hinweisen, dass in die verschiedenen Grünabfallcontainer wirklich nur das reindürfe, was in großen Buchstaben dranstehe. Meistens klappe das auch, aber eben nicht immer, so Hirm: " Gerade wenn viel los ist, kann ich meine Augen nicht überall haben."
Mit dem jetzigen Testlauf will die Stadt prüfen, ob es sinnvoll ist, die Grünabfälle auch für andere Zwecke als die reine Kompostierung zu nutzen. Das holzreiche Material könnte nach dem Willen der Stadt auch in Biomasse-Heizkraftwerken eingesetzt werden.

Bildtext: Rasen zu Rasen, Holz zu Holz lautet jetzt das Motto an den städtischen Sammelplätzen für Grünabfall. Ralf Winzmann stört es nicht, dass er sortieren muss.

Foto: Hermann Pentermann
Autor:
slx


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