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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gewitterregen setzt Keller unter Wasser
Zwischenüberschrift:
Riedenbach über die Ufer getreten – Feuerwehr die ganze Nacht im Einsatz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
ack Osnabrück. Die meisten Osnabrücker haben das Unwetter verschlafen, das am frühen Montagmorgen über das gesamte Stadtgebiet hinweggezogen ist. Doch für einige Hausbesitzer wurde es eine lange Nacht, die ihnen sicherlich noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben wird. Und auch bei der Berufsfeuerwehr kam während des gesamten Nachtdienstes keine Langeweile auf: Insgesamt 18-mal mussten die Helfer ausrücken, um vollgelaufene Kellerräume leer zu pumpen. Den ersten Unwettereinsatz fuhren die Helfer nach Angaben von Einsatzleiter Eckhard Spelbrink um 0.40 Uhr, der letzte endete erst um kurz nach 9 Uhr. Betroffen war neben mehreren Privathäusern auch ein Hersteller von Papierverpackungen im Stadtteil Hafen.
Außerdem wurden die Feuerwehrleute zum " Haus am Schölerberg" an der Iburger Straße gerufen, wo eine fast eineinhalb Meter hohe, schmutzige Brühe über den Küchenfußboden schwappte. Das Wasser habe sich zuvor gleich aus zwei Richtungen in den Hof der Einrichtung ergossen, berichtete Leiterin Christiane Kohlenbach-Pajonk: vom Schölerberg und aus dem benachbarten Riedenbach, der kurz zuvor über die Ufer getreten war.
Glücklicherweise verlief die Überschwemmung in dem AWO-Altenwohnzentrum insgesamt aber glimpflich. " Die Küche hat das Mittagessen pünktlich auf den Tisch gebracht", bilanzierte Kohlenbach-Pajonk. Für die Einrichtungsleiterin stelle sich nun allerdings die Frage, " welche Vorsorge die Stadt treffen kann, damit so etwas nicht wieder passiert".
Außerdem müssen alle Betroffenen abwarten, ob ihnen in den nächsten Wochen eine Rechnung für den Feuerwehreinsatz ins Haus flattert. Denn das Leerpumpen eines Kellers ist nach Angaben Spelbrinks normalerweise kostenpflichtig es sei denn, das Unwetter wird von der Feuerwehrleitung im Nachhinein als Katastrophenfall eingestuft.
Diese Entscheidung sei noch nicht gefallen, betonte Spelbrink. Gemessen an anderen Unwettereinsätzen der jüngeren Vergangenheit, stuft der erfahrene Feuerwehrmann das gestrige Ereignis allerdings gering ein: " Im Vergleich war das die unterste Kategorie."
Autor:
ack


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