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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
So ein Schulhof macht auch in den Ferien Spaß
Zwischenüberschrift:
Paula Print ging zum Spielen in die Horst-Koesling-Schule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Paula Print besuchte gestern Kinder, die in die Schule gingen. Sie waren da aber nicht, um zu lernen, sie spielten auf dem Schulhof der Horst-Koesling-Schule.
" Es ist nie zu heiß zum Spielen", riefen die Kinder Paula Print zu, die schwitzend in die Horst-Koesling-Schule kam. In der prallen Sonne spielten sie ein Kennenlern-Spiel. Sie warfen sich einen Ball zu, und das Kind, das den Ball gefangen hatte, musste seinen Namen sagen. So lernten die Kinder auch spielend Paula Print kennen, die viele schon aus der Zeitung kannten.
Die Zeitung spielte auch bei einem anderen Spiel eine wichtige Rolle. Alle Kinder setzten sich in einen Kreis. Ein Kind bekam eine zusammengerollte Zeitung in die Hand. Irgendjemand sagte einen Namen. Das Kind mit der Zeitung in der Hand musste das Kind, dessen Namen genannt wurde, mit der Zeitung auf den Kopf hauen aber nicht doll. Das genannte Kind konnte sich retten, indem es einen anderen Namen sagte. Das Kind mit der Zeitung musste dann dorthin rennen. Wenn es ein Kind versäumt hatte, einen anderen Namen zu nennen, musste es die Zeitung nehmen.
Neben anderen Spielen, die sich Michael und Julia vom Team für Begleitung ausgedacht hatten, das sich um Kinder mit Beeinträchtigungen kümmert, spielten die Kinder auch frei. Dafür bot der Schulhof der Horst-Koesling-Schule viele Möglichkeiten. Auf der Rutsche, der Schaukel oder dem großen, schön gestalteten Sandkasten mit einer Kletterburg konnten sich die elf Kinder austoben. Eigentlich hatten sich 21 Kinder angemeldet. Zehn Kinder waren aber nicht gekommen.
Etwa 150 geistig behinderte Kinder und Jugendliche besuchen die Horst-Koesling-Schule. Momentan sind die meisten von ihnen in den Ferien. Die dauern nur vier Wochen. Auch sonst gibt es Unterschiede zu anderen Schulen. Die Schüler können dort bis zum 21. Lebensjahr in die Schule gehen, und die Horst-Koesling-Schule hat ein eigenes Schwimmbad.
Schwimmen wäre zwar toll gewesen, aber das Wasser kam gestern aus Trinkflaschen. Paula Print hat zwar viel geschwitzt mit den Kindern, aber durch das viele Trinken hat sie die Flüssigkeit, die sie verloren hat, wieder ausgeglichen. Wer nicht genug Flüssigkeit an heißen Tagen zu sich nimmt, kann Kopfschmerzen bekommen, oder ihm wird schwindlig.
Am Ende des Spielevormittags in der Horst-Koesling-Schule hat Paula Print dem Kindern recht gegeben: Es ist eben nie zu heiß zum Spielen.

Bildtext:

Heiß, aber lustig war der Spielevormittag gestern auf dem Schulhof an der Horst-Koesling-Schule.

Foto: Hermann Pentermann
Autor:
tw


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