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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eine Zeitungsente im Zoo
Zwischenüberschrift:
Paula Print geht auf die Zoorallye
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
tw Osnabrück. Gibt es Zeitungsenten im Zoo? Eigentlich nicht, aber gestern schon. Mit 40 Kindern machte sich Paula Print auf die Zoorallye und erfuhr dabei viel Wissenswertes über die Bewohner des Osnabrücker Tierparks.
Am Beginn der Zoorallye wurden die 40 Teilnehmer in fünf Gruppen aufgeteilt. Paula schloss sich Lillia, Konstantin, Tim, David, Virginia, Lukas, Jule und Charlotte an. Wie alle anderen Gruppen bekamen sie einen Fragebogen. Darauf standen Fragen, die mit den Tieren zu tun hatten, die im Osnabrücker Zoo leben. Insgesamt leben dort 278 Tierarten und 2433 einzelne Tiere. Zum Glück mussten die Kinder und Paula Print nicht alle besuchen.
Warum heißt der Waschbär eigentlich Waschbär? Weil er sein Futter oft im Wasser sucht, antwortete Konstantin, schon bevor er das Schild am Waschbärengehege gelesen hat. " Das habe ich mal im Fernsehen gesehen", meinte er.
Alle Kinder kennen den Osnabrücker Zoo. Lukas kennt ihn in- und auswendig. " Mein Opa geht mit meinen kleinen Brüdern fast jeden Tag hier hin. Da muss ich immer mit", sagte er. Lukas ist durch seine vielen Besuche ein richtiger Experte geworden. So mussten die Kinder nicht alle Tiergehege abklappern. Lukas kannte die Antworten meist schon vorher.
Am liebsten sind die Kinder auf dem Giraffen-Spielplatz. Doch für das Spielen hatten sie gestern wenig Zeit sie mussten ja knifflige Fragen beantworten. Was passiert mit den Ohren und Nasenlöchern der kalifornischen Seelöwen, wenn sie tauchen? Sie werden verschlossen, fand Jule heraus. Sie blickte in der Mittagshitze sehnsüchtig in das Becken der Seelöwen und wäre wie Paula Print sehr gern hineingesprungen. " Darf man aber nicht", sagte sie resolut.
Plötzlich wurden Jules und Paulas Gedanken an eine Abkühlung durch ein komisches Geräusch gestört, das wie eine laute Alarmanlage klang. Es kam von den Affen. " Vielleicht ist denen auch heiß", überlegte Jule. Das Geräusch machte ein männlicher Schopfgibbon, ein kleiner Menschenaffe. Mit den lauten Rufen, die wie eine Alarmanlage klangen, markierte er sein Revier. Er hat den anderen männlichen Schopfgibbons in seiner Sprache gesagt: Das ist mein Gebiet, da dürft ihr nicht rein. Das macht erübrigens jeden Morgen. Seine lauten Rufe sind auch in weiter Entfernung des Zoos zu hören.
Paula Print hat bei der Zoorallye viele Dinge über andere Tiere erfahren. So zum Beispiel, dass Orang-Utans die nächsten Verwandten der Menschen sind. Wer die nächsten Verwandten der Zeitungsenten sind, konnte Paula nicht herausfinden. Sie wünschte sich, es wären die Löwen. Die schlafen 20 Stunden am Tag.

Bildtext:

Der Lieblingsplatz von Jule, Konstantin, Lukas, Charlotte, Tim, Virginia, Lillia und David im Zoo ist der Giraffen-Spielplatz. Und gestern bei der Zoorallye ein Platz im Schatten.

Foto: Elvira Parton


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