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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Teresa will den Armen helfen
Zwischenüberschrift:
Osnabrückerin startet zum Friedensdienst in Argentinien
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In vier Wochen wird für Teresa Frankenstein vieles anders sein dann wohnt sie auf einem anderen Kontinent, ist vorerst nur von Fremden umgeben und muss eine andere Sprache sprechen. Aber ihre Mission steht für sie im Mittelpunkt: Für ein Jahr wird die 19-Jährige Friedensdienst in Argentinien leisten.
Wenn die Abiturientin über ihre Erwartungen erzählt, spricht sie gelassen, aber aus voller Überzeugung von der kommenden Zeit. Selbst " vor Ort zu sein" und " Kindern zu helfen", wie sie sagt, scheint der größere Ansporn zu sein, statt in erster Linie Auslandserfahrungen zu sammeln, die sich später beruflich verwerten lassen.
" Ich arbeite seit drei Jahren bei terre des hommes mit. In einem Projekt für Kolumbien hatten wir mit hilfebedürftigen Kindern durch Briefe und Mails Kontakt", erzählt Teresa. " Sie schilderten uns, wie sie sich in ihrer Umgebung fühlen und welche gesellschaftlichen Veränderungen sie sich wünschen." Erfahrungsberichte aus einem Land, in dem wie in vielen latein- und südamerikanischen Staaten eine hohe Kinder- und Jugendarmut zum Alltag gehört.
Das neue " Weltwärts"- Programm der Bundesregierung zur Förderung von Freiwilligendiensten führte Teresa schließlich zu dem Verein " Weltweite Initiative für Soziales Engagement". Etwa 80 junge Leute um die 20 Jahre aus verschiedenen Teilen Deutschlands schickt die Initiative mit Sitz im bayerischen Heppenheim im August in mehrere Länder, darunter Russland, Israel, Palästina, Südafrika, vor allem aber Staaten in Südamerika Guatemala, Bolivien, Brasilien, Nicaragua, Peru, Mexiko, die Dominikanische Republik und eben Argentinien.
Die 19-Jährige, die bis vor kurzem noch das Carolinum besuchte, wird im relativ armen Nordwesten des Landes in der 140 000 Einwohner zählenden Regionalmetropole Jujuy arbeiten. Wohnen wird sie zuerst bei einer Gastfamilie, dann in einer Vie-rer-WG mit drei weiteren Volunteers. Eine Fünftagewoche mit je acht Einsatzstunden und der Wechsel zwischen vier Einzelprojekten erwarten die Osnabrückerin.
Hauptsächlich wird sie in der Kindertagesstätte arbeiten, " die sonst nur eine Essensausgabe wäre", so Teresa. Inhalte sind Nachhilfeunterricht und das Organisieren von Workshops, " mit Themen gegen Gewalt und auch mit Theater". Darüber hinaus will sie zusammen mit Kindern für einen Radiosender Beiträge produzieren zu Themen aus deren Lebenswelt. " Oft wachsen Kinder dort ohne festes Zuhause auf", erzählt Teresa weiter. " Und für den Lokalfunk in Osnabrück habe ich schon mal einen Beitrag gemacht."
Für erste Schritte fühlt sich die Osnabrückerin gewappnet. Auch sprachlich, denn Spanisch zählte zu ihren Abiturfächern. Vor wenigen Wochen hat bereits ein Vorbereitungskurs der Initiative stattgefunden.
Den Kontakt nach Hause und zu Freunden will sie auf jeden Fall pflegen und hat dafür ihrer Mutter zum Beispiel schon einmal erklärt, wie man kostenlose Satellit-Telefonverbindungen via Internet bedient. Freunde und Förderer sollen sich überdies durch regelmäßige Erfahrungsberichte über ihren Dienst informieren können. Dafür hat sie eine Internetseite eingerichtet.
Internet
http:// teresita-in- jujuy-jimdo.com
Autor:
kmoe


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