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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wilde Parker machen vor dem Stadthaus Ärger
Zwischenüberschrift:
Fahrräder dürfen nicht abgestellt werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Wir können nur an den Verstand der Leute appellieren. Mehr geht nicht", bringt es Joachim Götz auf den Punkt. Schon seit geraumer Zeit stellen Mitarbeiter des Stadthauses I ihre Fahrräder vor dem Verwaltungsgebäude ab. Das ist für Besucher nicht erlaubt und für Mitarbeiter genauso wenig.
Mehrmals schon wurden Fahrräder vom Wind umgestoßen und fielen gegen die Glasscheiben im Erdgeschoss. Fielen sie auf den Gehweg, wurden sie zu Hindernissen für Fußgänger und Mütter mit Kinderwagen. Der Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement der Stadt hängte als Reaktion darauf zwei Schilder auf: Fahrräder parken ist hier nicht erlaubt. Aber die Situation geändert hat es kaum. " Vermutlich aus Bequemlichkeit machen einige weiter wie vorher", meint Götz als Leiter des Eigenbetriebs.
Mitglieder der Grünen-Ratsfraktion stellten nun die Anfrage an den Rat, ob vor dem Stadthaus I überhaupt genügend Fahrradständer vorgehalten würden. Schließlich bewerte die Stadtverwaltung die Förderung des Radverkehrs im städtischen Luftreinhalte- und Aktionsplan als wichtig.
Aber das Problem liegt anders, wie der Eigenbetrieb darlegte: Die Radständer seien nur für Besucher gedacht, und aus Platzgründen habe man schon zusätzliche Fahrradständer am Dominikanerkloster und an der Bierstraße aufgebaut. Die Mitarbeiter haben demnach sogar einen eigenen abschließbaren Fahrradkeller. Trotzdem würden immer wieder Angestellte als Radabsteller vor dem Stadthaus ausgemacht.
Ständige Kontrollen könnten seine Kollegen nicht leisten, sagt Götz. Trotzdem sieht er das Problem Falschparken im Vergleich als ein kleindimensioniertes: " Probleme, wie es sie mit Rädern in Münster gibt, haben wir zum Glück nicht", meint er und spielt damit auf die Entscheidung des dortigen Verwaltungsgerichts in der vergangenen Woche an.
Nicht nur dass Münster ein Eldorado der Radfahrer ist das Gericht verbot es dem Ordnungsamt nämlich, falsch geparkte Räder abzutransportieren. Dies sei nur bei eindeutigen Behinderungen zulässig. Zum Beispiel dann, wenn Rettungswege blockiert würden. Der Kontrolldienst dort will seine Arbeit jetzt " auf ein Minimum" reduzieren.
Autor:
kmoe


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