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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eine Tochter von St. Johann
Zwischenüberschrift:
Die katholische Kirche St. Pius auf dem Kalkhügel – 1959 gesegnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wie viele andere Kirchengebäude ist auch St. Pius erst in jüngerer Zeit entstanden. 1958 wurde der Grundstein für die Kirche auf dem Kalkhügel gelegt.
Schon 1949 war für die im Bereich der heutigen Piuskirche lebenden Katholiken von der Pfarrgemeinde St. Johann ein eigener Seelsorger bestimmt worden. Ihm wurde auch aufgetragen, sich um den Bau einer eigenen Kirche zu kümmern. Bis es konkret wurde, gingen aber noch einige Jahre ins Land.
Der 1954 gegründete Kirchenbauverein forderte schließlich vier Architekten auf, Entwürfe für ein Kirchengebäude auf dem Kalkhügel einzureichen. Eine Jury entschied sich für den Vorschlag von Hermann Simon.
Was er sich ausgedacht hat, ist auf dem heutigen Luftbild zu sehen. Sofort ins Auge stechen der Glockenturm mit seinem grünen Dach und das Langhaus daneben. Zu seinem Giebel gehört ein sieben Meter hohes Glasgemälde, das die Künstlerin Anna-Maria Blümke gestaltet hat. Unter dem Gemälde ragt außerdem die halbrunde Taufkapelle aus der Wand heraus.
Aus der Luft betrachtet, ist an den tiefer gelegenen Dächern des Langhauses gut zu erkennen, dass die Seitenschiffe niedriger sind als das dominierende Mittelschiff.
Auf dem Bild ist außerdem das viele Grün rund um die Piuskirche zu sehen. Allerdings ist der Kalkhügel heute deutlich bewohnter als in den Anfangstagen der Piuskirche. Bei ihrer Fertigstellung 1959 stand außer ihr noch kein anderes Gebäude auf der Kuppe des Hügels. Die Gemeindemitglieder lebten vor allem an der Sutthauser Straße. Aber auch am Fuße des Kalkhügels wurde damals mit dem Bau von Wohnhäusern begonnen.
Im Jahr ihrer Fertigstellung wurde die Piuskirche gesegnet, damit in ihr Gottesdienste gefeiert werden konnten. Geweiht wurde die Kirche erst zwei Jahre später von Bischof Helmut Hermann Wittler.
Namenspatron der Kirche ist Papst Pius X. Er war von 1903 bis 1914 Oberhaupt der katholischen Kirche und wurde 1954 heiliggesprochen. Er ist auch auf dem Glasgemälde über der Taufkapelle zu sehen.
Das Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro.
Bildtext: Vor 40 Jahren wurde der Grundstein gelegt: Vor allem das Langhaus, die halbrunde Taufkapelle und der Glockenturm der katholischen Kirche St. Pius fallen beim ersten Blick auf das Luftbild auf. Foto: Gert Westdörp
Autor:
Anne Reinert


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