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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Per Umweg auf die andere Straßenseite
Zwischenüberschrift:
Stadthaus 1: Wer mit dem Rad in die Innenstadt möchte, muss etwas länger fahren – oder schieben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wer vom Stadthaus 1 mit dem Fahrrad in die Innenstadt gelangen will, muss einen Umweg über die Ampel am Heger Tor in Kauf nehmen. Als Alternative bietet sich an, das Rad entlang der Bushaltestelle zu schieben und über den Rißmüllerplatz die Bierstraße zu erreichen. Aber nicht jeder schiebt sein Rad, sondern fährt so wird es für Passanten zuweilen eng.
Kann an der Verkehrsführung etwas geändert werden, um diese Stelle zu entspannen und Osnabrück fahrradfreundlicher zu machen, wie es sich die Stadt zum Ziel gesetzt hat? Die Radlerperspektive: Mit Schwung geht es die Rampe hinunter, auf dem Fußweg des Walls endet die Abfahrt erst einmal. Wer vom Eingangsbereich des Stadthauses zurück in die Innenstadt will, muss diesen Weg nehmen. Aber wie nun auf die andere Seite des Walls gelangen?
Der übliche Weg führt rechts den Wall hinunter bis zur Fußgängerampel am Heger Tor, dort hinüber auf die andere Straßenseite und die gleiche Strecke in entgegengesetzter Richtung wieder zurück. Das bedeutet einen knappen Kilometer Umweg, wie viele Radfahrer schon festgestellt haben. " Das ist so. Aber ändern lässt sich daran nicht viel", räumt Heike Stumberg, Fachdienstleiterin der Verkehrsplanung, ein. Grund sei schlicht ein Platzproblem.
Der Wall als wichtige Hauptstraße nimmt vor dem Stadthaus breiten Raum ein, über der Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage führt geschwungen je rechts und links die Auf- beziehungsweise Abfahrt für Radler zur Straße. Und schließlich befindet sich vom Verwaltungsgebäude aus gesehen links neben der Tiefgarageneinfahrt eine Bushaltestelle samt Haltebucht. " Die Frage ist: Wem geben wir den Raum?", so Stumberg. Antwort: Er ist schon verteilt.
Eine weitere Straßenquerung gegenüber dem Stadthaus hält Stumberg für unrealistisch das würde den Verkehrsfluss auf dem vielbefahrenen Wall einschränken. Und rund 40 Meter neben der Haltestelle, am Rißmüllerplatz, gibt es bereits eine Fußgängerampel. Das wissen Radfahrer auch und schieben ihr Rad oder fahren halt auf dem schmalen Gehweg entlang der Haltestelle.
Den Gehweg für Radfahrer freizugeben führt aus Stumbergs Sicht nicht zur einer grundlegenden Änderung. Ein zusätzlicher Radstreifen ist ausgeschlossen, weil er gegen die Fahrtrichtung des Walls verlaufen würde. " Die einzige Querungsmöglichkeit wäre eine Brücke oder ein Tunnel", sagt Stumberg. Aber das sei politisch bisher nie ein Thema gewesen. Die Fachdienstleiterin rät wegen der kaum veränderbaren Situation zu einer praktischen Sichtweise: " Warum nicht über das Heger Tor in die Stadt fahren, wenn man nicht unbedingt an der Bierstraße etwas erledigen muss?"
Autor:
kmoe


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