User Online: 1 | Timeout: 15:14Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gartenabfälle ab 1. August getrennt anliefern
Zwischenüberschrift:
Test: Genug Holz zur Verbrennung in Biomasse-Kraftwerk?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die nächste Stufe der Abfalltrennung steht bevor: Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet die Gartenbesitzer, ihre Grünabfälle zu sortieren. Ziel des mehrmonatigen Testlaufes ist es zu ermitteln, ob genug Material zur Verbrennung in einem Biomasse-Heizkraftwerk zu Verfügung stünde.
Ab 1. August werden an acht Annahmestellen in der Stadt die Gartenabfälle getrennt angenommen und abgefahren. Holzreiches Material wie Hecken-, Strauch- und Baumschnitt sollte abseits von feuchtem, krautigen Abfall wie Rasen, Laub, Moos, Fallobst, Stauden und Unkraut angeliefert werden, bittet der Abfallwirtschaftsbetrieb. Abgewiesen werde niemand. Beide Abfallsorten können gemeinsam abgegeben werden, jedoch soll der holzreiche Abfall in einen anderen Container geworfen werden.
Derzeit werden sämtliche gesammelten Gartenabfälle kompostiert. Der Abfallwirtschaftsbetrieb will prüfen, ob es sinnvoll ist, die Abfälle auch für eine andere Nutzung einzusetzen. Zum Beispiel könnte das holzreiche Material zur Energiegewinnung in Biomasse-Heizkraftwerken genutzt werden. Für diese Entscheidung müssten zunächst Erkenntnisse darüber vorliegen, wie viel holzreicher Abfall angeliefert wird, teilte eine Sprecherin der Müllabfuhr mit. Daten über die Zusammensetzung des Bioabfalls gebe es bislang nicht. " Es sind bislang nur Überlegungen", so die Sprecherin.
Ziel des Abfallwirtschaftsbetriebes sei es, die bestmögliche Verwertung der Gartenabfälle zu nutzen. Die Bürger, die ihre Gartenabfälle an den Recyclinghöfen und Gartenabfallplätzen anliefern, sollten bereits zu Hause den Abfall nach den beiden Gruppen trennen und dann in die entsprechend gekennzeichneten Container werfen. Der Testlauf soll über einen längeren Zeitraum gehen, um saisonale Schwankungen zu erfassen.
Die Regelung gilt für folgende Annahmestellen: Limberger Straße, Ellerstraße/ Knollstraße, Klaus-Stürmer-Straße, St.-Florian-Straße, Hasewinkel, Hanns-Braun-Straße, Hoher Esch und Paradiesweg.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb informiert auf den Plätzen mit einem Handzettel und bittet um Unterstützung.
Info-Telefon
05 41/ 323-30 97


Anfang der Liste Ende der Liste