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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
CDU irritiert: Jetzt keine Gesamtschule
Zwischenüberschrift:
Ortsverein gegen Pläne für Käthe-Kollwitz-Schule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
osnabrück. Die CDU Schölerberg/ Fledder kritisiert den gegen die Stimmen von CDU und FDP vom Rat gefassten Grundsatzbeschluss, aus der heutigen Käthe-Kollwitz-Schule eine integrierte Gesamtschule zu machen. Am Standort hat sich eine Initiative aus Lehrern und Eltern gebildet und ein Gesamtschulkonzept entwickelt. Die CDU sagt aber: " Viel zu viele Fragen sind zurzeit noch völlig ungeklärt."
osnabrück. Den Vorstand der CDU Schölerberg/ Fledder stört dabei vor allem, dass vor dem Ratsbeschluss keine Elternbefragung durchgeführt wurde. Der Vorsitzende und Ratsherr Björn Meyer und seine Stellvertreter Corinna Stübbe und Wolfgang Maaß zeigten sich angesichts der fehlenden vorliegenden Fakten, die für eine solch weitreichende und teure Entscheidung notwendig wären, irritiert. Schon für 2009/ 2010 werde von Befürwortern im Rat am genannten Standort eine fünfzügige Gesamtschule angestrebt.
Es liege derzeit kein fundierter Bedarf für eine weitere Gesamtschule vor, so Meyer. Ohne eine differenzierte, vom niedersächsischen Schulgesetz vorgeschriebene Bedarfsermittlung oder nur anhand von überzähligen Anmeldungen an der Gesamtschule Schinkel die Einrichtung einer weiteren Gesamtschule zu begründen sei aus Sicht des Vorstandes zu einfach und kurzsichtig. " Wenn es nach der Zahl der abgewiesenen Schüler ginge", so Meyer, Stübbe und Maaß, " muss mit dem Bistum theoretisch auch über mehr katholische Schulen in Osnabrück gesprochen werden". Diese Zahl nicht angenommener Schüler sei wesentlich höher. Zudem stehe noch die Frage im Raum, ob nicht eine evangelische Gesamtschule in Eversburg komme.
Auch die Frage der finanziellen Belastung für den städtischen Haushalt für eine angemessene Herrichtung der Käthe-Kollwitz-Schule sei vor dem Beschluss nicht ermittelt oder erfragt worden, so Björn Meyer. Wer sich die älteren Gebäudeteile aus den 60er Jahren ansehe, könne die Summe bereits erahnen, die nötig wäre, auch ohne Gutachten.
Ein weiterer Punkt, der vor der Einrichtung einer solchen Schulform an dieser Stelle geklärt werden müsse, sei die Belastung der Anwohner des Stadtteils durch den zunehmenden Verkehr, so die Christdemokraten. Bereits durch die Schüler der Berufsbildenden Schulen am Schölerberg, die auch noch eine Außenstelle in dem Gebäudekomplex unterhalten, seien die vorhandenen Parkräume schon ausgeschöpft. Wie die dadurch entstehenden schon heute häufig unzumutbaren Belastungen für die Anwohner des Schölerbergs aussähen, könne jeder im Umfeld der Schulen bereits heute betrachten. Auch müsse die Verträglichkeit mit den Schulen der unmittelbaren Umgebung, dem Graf-Stauffenberg-Gymnasium oder der Agnes-Miegel-Realschule, geklärt werden.


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