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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sogar die Kirchenuhr ist eckig
Zwischenüberschrift:
Die St.-Ansgar-Kirche ist ein wenig anders
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Gebiet, in dem heute Nahne liegt, war schon in der Jüngeren Steinzeit besiedelt. Eine eigene Kirche hat der Stadtteil aber erst seit 1965. Wir stellen sie heute in unserer Luftbildserie vor.
Jahrhundertelang gehörten die Nahner zur Johanniskirche, die die Keimzelle der Neustadt bildete. Als 1917 die Josephskirche an der Miquelstraße/ Ecke Riedenbach geweiht wurde, wurden die Gläubigen aus Nahne der neuen Kirche zugeordnet. Heute bilden die Josephskirche, die Gemeinde Heilige Familie in Voxtrup und die St.-Ansgar-Kirche eine Pfarreiengemeinschaft.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Bevölkerungszahl in Nahne schnell. Fast genauso schnell wuchs der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus. Nachdem die Mutterkirche St. Joseph dafür grünes Licht gegeben hatte, gründeten einige Nahner 1949 einen Kirchenbauverein.
Doch bis die Kirche geweiht werden konnte, sollten noch einige Jahre ins Land gehen. Anfang der 50er Jahre reichte das zusammengetragene Geld noch nicht. Als einige Architektenbüros 1958 Vorschläge für einen Kirchenbau einreichten, lehnte die bischöfliche Behörde die Entwürfe ab. Erst 1963 konnte der Grundstein gelegt werden. Im Juni 1965 wurde die Kirche geweiht.
An der katholischen St.-Ansgar-Kirche ist allesd geometrisch und eckig. Runde Formen oder Verzierungen sind an ihr nicht zu finden. Selbst die Kirchenuhr ist quadratisch. Doch an dem Kreuz ist auf den ersten Blick zu erkennen, dass es sich um ein Gotteshaus handelt.
Schon der weiße Turm, in dem übrigens keine Glocken hängen, unterscheidet das Gebäude von anderen Kirchen. Senkrecht ragt er an der südwestlichen Seite in die Höhe. Von dort fällt er im 45-Grad-Winkel abwärts und geht ohne Unterbrechung in das nordöstliche Dach des Langhauses über.
Das Langhaus wäre mit seinen roten Backsteinen und dem schwarzen Ziegeldach schwer als sakrales Gebäude auszumachen, wenn es den Turm nicht gäbe. Eigenwillig ist aber auch dieser Teil der Ansgarkirche geformt. So reicht das südwestliche Dach tiefer zum Boden hinab als die gegenüberliegende Seite. Weil diese Gebäudehälfte außerdem etwas länger ist, liegt auch das Hauptportal nicht symmetrisch in der Mitte, sondern seitlich versetzt.
Die Fenster der Ansgarkirche an der senkrechten Seite des Turms und über dem Eingang passen sich der geometrischen Grundform an. Aus der Luft betrachtet, wirken sie wie schmale Streifen.
Die Ansgarkirche passt sich ihrer Umgebung an. Zwar ist der Kirchturm schon weit außerhalb des Stadtteils zu sehen. Doch aus der Nähe betrachtet, fügt sich vor allem das Langhausdach in das Wohngebiet ein. Oberhalb der Kirche treffen die Straßen Nahner Kirchplatz (auf dem Luftbild links) und Ansgarstraße aufeinander. Davon geht nach rechts der Weg Unterm Berg ab. Etwas weiter unten ragt noch der Potthoffweg ins Bild.
Das Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro.
Autor:
rei


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