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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Consuela und ihre sieben Wasserschweine
Zwischenüberschrift:
Nager-Nachwuchs im Zoo – Die kleinen Stars lassen Besucherzahlen steigen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Geburtenserie im Osnabrücker Zoo reißt nicht ab. Während der kleine Flachlandtapir Pablo schon sieben Monate alt ist, stakst das Giraffenbaby Maamoni erst seit Mitte Juni durch die Außenanlage. Der Besuchermagnet sind natürlich die sechs kleinen Löwen, die im April zur Welt kamen. Nun gibt es auch bei den Wasserschweinen Nachwuchs zu vermelden.
Sieben auf einen Streich aus dem Wasserschwein-Paar im Zoo Osnabrück ist eine kleine Herde geworden. Vor einigen Tagen kamen sieben Jungtiere zur Welt. So haben die Osnabrücker Wasserschweine ihre Kapazitäten fast voll ausgenutzt. Die maximale Wurfgröße liegt bei dieser Art nämlich bei acht Jungtieren.
Das Weibchen besitzt zehn Zitzen, so dass alle kleinen Wasserschweine problemlos mit Milch versorgt werden können. Dabei ist die Muttermilch nur eine Versorgungsquelle. Als ausgesprochene Nestflüchter nehmen die Kleinen gleich von Anfang an feste Nahrung zu sich, die sich bei dem Wasserschwein überwiegend aus Grünfutter zusammensetzt. Das Wasserschwein ist übrigens gar kein Schwein, sondern das größte lebende Nagetier der Erde.
Im Gehege der kleinen Herde herrscht die reinste Familien-Idylle: Vater Knolle beschützt und führt die Jungtiere, Mutter Consuela öffnet hin und wieder die Milchbar und wirft ein wachsames Auge auf den Nachwuchs. Ansonsten räkelt sich die Familie in der Sonne, und wenn Langeweile aufkommt, toben die Jungtiere miteinander herum. Und was ein echtes Wasserschwein ist, kann natürlich schon im zarten Alter von zwei Wochen schwimmen. Mehrmals am Tag unternimmt die Familie Ausflüge in das Badebecken, und die Kleinen üben ihre Fertigkeiten im Schwimmen und Tauchen.
Für den Zoo sind seine kleinen Nachwuchsstars sehr wertvoll. Vor dem Löwengehege drängen sich die Besucher. Viele wollen selber einmal einen Blick auf die " Glorreichen Sechs", wie der Zoo seinen Löwennachwuchs mittlerweile nennt, werfen.
Dabei lagen im April die Besucherzahlen noch um 22 Prozent hinter den Rekordzahlen vom letzten Jahr. Zu diesem Zeitpunkt bedeutete das ein Einnahmeminus von über 400 000 Euro. Die Löwengeburten kamen da genau richtig. Mit den Besuchern, die die drei Raubkätzchen und die drei kleinen Kater anlockten, und durch flächendeckende überregionale Kampagnen wurde das Minus deutlich verringert. Insgesamt fanden bis jetzt 405 000 Besucher den Weg in den Osnabrücker Zoo. Verglichen mit dem Jahr 2007, liegen die Besucherzahlen aktuell täglich um 20 Prozent über den Zahlen des Vorjahres. Das teilte Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann mit. Wenn das Wetter mitspielt, ist ein Rekordjahr möglich Nächstes Jahr wird der unterirdische Zoo für eine neue Attraktion sorgen.
Bildtext: Wie Schweine sehen sie gar nicht aus. Sind sie auch nicht, sondern Nagetiere. Die sieben kleinen Wasserschweinbabys erkunden schon seit einigen Tagen ihr Gehege im Osnabrücker Zoo. Ihre Eltern lassen sie dabei nicht aus den Augen. Foto: privat
Autor:
mhi


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