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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Note 1 bis 2 für die Hase
Zwischenüberschrift:
Paula Print prüft mit Kindern die Wasserqualität des Osnabrücker Flusses
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Osnabrück. Einen Besuch bei Verwandten machte Paula Print gestern, als sie die Enten auf der Hase mit dem Grashüpfer besuchte.
Das Umweltmobil des Umweltbildungszentrums heißt Grashüpfer. Damit untersuchten Kinder gestern die Wasserqualität der Hase. So heißt der Fluss, der durch Osnabrück fließt. Hinter der Stauanlage an der Neuen Mühle fischten die Kinder mit Käschern im Wasser. Dabei wurden sie von ein paar Enten beobachtet, die gemütlich auf dem Wasser schwammen.
Die Zeitungsente Paula Print wagte sich auch ins Wasser, um zu sehen, was die Kinder fangen. In Rachels Käscher hüpften zwei Stichlinge. " Die musst du sofort wieder ins Wasser lassen", sagte ihre Freundin Ronja aufgeregt. " Warum?", fragte Rachel ahnungslos. " Sonst ersticken die", klärte Ronja sie auf. Rachel sprang mit ihren Gummistiefeln sofort in die Hase und ließ die kleinen Fische frei.
In Maltes Käscher kroch etwas herum, was nicht wie ein Fisch aussah: ein Bachflohkrebs. Da musste Paula Print ganz genau hinschauen, um ihn zu erkennen. Ein Bachflohkrebs ist nur 20 bis 24 Millimeter groß.
Alle Tiere, die die Kinder gefangen haben, legten sie sofort in einen Becher, der mit Wasser gefüllt war. Für jeden Becher gab es einen Deckel mit einer Lupe. Dadurch konnten sie erkennen, wie die kleinen Tiere aussehen. Im Umweltmobil gibt es eine Tafel, auf der Tiere abgebildet sind, die in Bächen und Flüssen leben. So konnten die Kinder bestimmen, welche Tiere sie gefangen hatten.
Als Malte einen Steinflohkrebs aus dem Wasser fischte, jubelte Geologin Irene Steiner-Bordel: " Das gibt es nicht sehr oft." Die Mitarbeiterin des Umweltbildungszentrums sagte, dass ein Steinflohkrebs darauf hinweist, dass die Wasserqualität der Hase gut bis sehr gut ist. In der Schule hätte die Hase also eine Eins oder eine Zwei bekommen. Kleine Tiere wie der Steinflohkrebs können nur in sauberem Wasser leben. Wenn die Kinder solche Tiere finden, können sie sicher sein, dass die Wasserqualität gut ist. Ein Grund für die gute Qualität des Wassers ist auch, dass die Stauanlage an der Neuen Mühle geöffnet war. Durch die große Strömung wurde das Wasser aufgewühlt, es ist frischer und enthält mehr Sauerstoff.
Paula Print freute sich, dass die Enten auf der Hase in sauberem Wasser leben. Deswegen paddelte die Zeitungsente noch eine Runde, bevor sie sie in die Redaktion ging.
Bildtext: Käscher heißen die feinmaschigen Netze, mit denen die jungen Naturforscher die Hase untersuchten. Foto: Michael Hehmann

Paulas Tipps: Spuckepiraten
Die zweite Ferienwoche beginnt am Montag um 9 Uhr mit einem Besuch beim Zahnarzt . Der
will aber nicht bohren. Keine Angst. Enten haben zwar keine Zähne, schon gar nicht Zeitungsenten. Aber Paula Print will wissen: Was sind Spuckepiraten? Was ist ein Mundspiegel ? Die Antwort auf diese Frage gibt der Kinderzahnarzt Ulrich Markmann in seiner Praxis am Goethering 22. Außer am Montag können Kinder in Begleitung eines Erwachsenen am 18. und 21. Juli sowie am 11., 15. und 18. August um jeweils 9 Uhr die Veranstaltung " Gesund beginnt im Mund" besuchen.
Anmeldungen im Ferienpassbüro unter der Nummer 323-30 62.
Autor:
tw


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