User Online: 1 | Timeout: 05:18Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gesunde Ernährung schützt das Klima
Zwischenüberschrift:
Fachgespräch zum Klimaschutz im Wabe-Zentrum der Fachhochschule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wie kann jeder zum Schutz des Klimas beitragen? So lautete die zentrale Frage des zweiten Wallenhorster Fachgesprächs, zu dem das Wabezentrum der Fachhochschule Osnabrück eingeladen hatte.
Natürlich kommt der Klimawandel, wir sind bereits mittendrin: Darin waren sich die Referenten des Tages einig. Prof. Dr. Udo-Ernst Simonis, Wissenschaftszentrum Berlin, und Dr. Christian Grugel, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, legten aktuelle Erkenntnisse zum Klimawandel dar und hoben vor allem auf Maßnahmen ab, seine Folgen zu verringern.
Mit der Verabschiedung neuer Gesetze und Vorschriften, der Erhöhung von Steuern und der Reglementierung des Energieverbrauchs beispielsweise durch den Emissionshandel sei es nicht getan. Wichtig sei es auch, mit dem persönlichen Verhalten auf den Klimawandel zu reagieren.
Grugel hob in seinem Vortrag " Klimaschutz als Aufgabe einer nachhaltigen Land- und Hauswirtschaft" die Bedeutung einer " guten Lebensweise" und vor allem einer gesunden Ernährung hervor. So würde die Entstehung von Treibhausgasen verringert, wenn weniger Fleisch verzehrt werde.
Für einen gezielten Klimaschutz in der Landwirtschaft müssten Praxisbeispiele mit Vorbildcharakter für landwirtschaftliche Betriebe entwickelt werden. Zudem gelte es, Produkte mehrfach zu nutzen, etwa Gülle zunächst zur Energiegewinnung und später als Dünger. Dieser müsse zudem gezielt aufgebracht werden.
Derzeit sei es wichtig, regionale Klimaprognosen zu erstellen, um in den einzelnen Regionen angemessen und gezielt auf die Veränderungen reagieren zu können.
Während der Veranstaltung wurde der Klaus-Bahlsen-Preis für herausragende Arbeiten an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der FH vergeben. Den ersten Preis in Höhe von 500 Euro erhielt Birte Brand für ihre Diplomarbeit über Regionalentwicklung. Der 2. Preis mit 250 Euro ging an Beke Eckhoff für ihre Diplomarbeit zum Auftreten von Druckstellen an Äpfeln. Zudem wählte die Jury drei Semesterarbeiten, die mit jeweils 500 Euro prämiert wurden. Die Preisträgerinnen: Britta Deppendorf und Katja Rohde; Sibylle Mühlbrodt, Isengardis Preyer und Carola Schulte; Gabriella Hemme, Caroline König, Daniela Kuhlmann, Marius Marquardt und Anett Mesletzky. Die Preise verlieh der Vorsitzende der Bahlsen-Stiftung, Prof. Dr. Burkhard Huch, mit der Juryvorsitzenden, Prof. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt.
Bildtext: Fröhliche Gesichter nach der Preisverleihung: Elisabeth Leicht-Eckart (oben, Mitte) und Burkhard Huch (oben, 2. von rechts) überreichten den Studentinnen und Studenten der Fachhochschule den Klaus-Bahlsen-Preis. Foto: Elvira Parton
Autor:
mlb


Anfang der Liste Ende der Liste