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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Weite Fußwege hatten ein Ende
Zwischenüberschrift:
1893 erbaut: Die Bergkirche ist das Gemeindezentrum der Evangelisch-Reformierten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Bergkirche war 1893 die erste Kirche, die nach der Reformation in Osnabrück gebaut wurde. Sie steht am Osthang des Westerbergs.
Der Turm der evangelisch-reformierten Kirche passt genau in die Ecke der nach Nordwesten führenden Bergstraße und der nach Norden verlaufenden Lürmannstraße. Rechts von der Lürmannstraße ragt noch eine weiße Ecke der modernen Villen am Westerberg ins Bild hinein (im Bild links oben).
Das rote Ziegeldach ist aus der Luft betrachtet gut zu sehen. Wie ortsüblich besteht das Gebäude überwiegend aus Bruchsteinmauerwerk. Nur das Pfarrhaus ganz links ist von außen weiß gestrichen. Ursprünglich war der aus Bruchstein gebaute Trakt links neben dem Kirchenschiff das Pfarrhaus. Er wurde aber in den achtziger Jahren zum Büro- und Verwaltungsgebäude umfunktioniert.
Der Eingang der Kirche ist wegen der dicht belaubten Bäume auf dem Luftbild nicht zu sehen. Weiter oben hinter dem Kirchenschiff ragt außerdem das Dach des ehemaligen Küsterhauses hervor. Der Entwurf der Bergkirche stammte vom Berliner Architekten Otto March, Regierungsbaumeister zu Charlottenburg. Der Glockenturm sieht allerdings nicht ganz so aus, wie er ihn sich gedacht hat. Er konnte wegen statischer Probleme erst 1896 vollendet werden. Mit der Bergkirche bekamen die Reformierten in Osnabrück ihr erstes eigenes Gemeindezentrum. Bis dahin hatten sie zu ihren Gottesdiensten weit laufen müssen: über den Lotter Kirchweg nach Lengerich in der Grafschaft Tecklenburg. Doch weil die Gemeinde damals auf rund 2000 Mitglieder angewachsen war, bekam sie die Erlaubnis, eine eigene Kirche zu bauen.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts kamen für die Evangelisch-Reformierten weitere Kirchengebäude in Osnabrück hinzu. Doch inzwischen musste die Gemeinde drei ihrer fünf Kirchen aus Finanznot aufgeben. Die Bergkirche ist damit wieder zum Gemeindezentrum der Reformierten in Osnabrück geworden. In ihrem Inneren ist die Bergkirche übrigens vor allem eines: schlicht und bilderlos. Denn so ist es in evangelisch-reformierten Kirchen üblich.
Das Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20x30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40x60 cm 26, 50 Euro
Autor:
rei


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