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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtwerke verdienen 5,2 Millionen Euro
Zwischenüberschrift:
Mehr Umsatz, höhere Kosten, weniger Gewinn
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtwerke Osnabrück haben 2007 einen Überschuss von 5, 2 Millionen Euro erzielt. Das ist knapp eine Million weniger als ein Jahr zuvor. Die Hälfte des Gewinns überweisen die Stadtwerke an die Stadt.
" Unterwegs in die Zukunft" ist der Jahresbericht überschrieben, den der Stadtwerke-Vorstand der Hauptversammlung am Donnerstag vorlegte. Vorstandsvorsitzender Manfred Hülsmann ließ keinen Zweifel, dass die Stadtwerke trotz des wachsenden Wettbewerbsdrucks und höherer Kosten " gut unterwegs" sind. Der Umsatz stieg von 269 auf 298 Millionen Euro. Darin spiegeln sich die gestiegenen Energiepreise wider, aber auch die Ausweitung des Dienstleistungsgeschäfts. Die Stadtwerke unterstützen zum Beispiel die Gemeinde Bissendorf in allen Fragen der Wasserversorgung.
Die Stadtwerke verkauften geringfügig mehr Strom als 2006, der Gasverbrauch ging dagegen von 2, 1 Millionen Kilowattstunden auf 1, 9 zurück. Die Bäder meldeten wieder über eine Million Besucher. Die Zahl der Busfahrgäste stieg um 400 000 auf 35, 7 Millionen. Der Personalbestand schrumpfte 2007 von 965 auf 936 Mitarbeiter. Viele nutzten das Angebot zur Altersteilzeit.
Stadtwerke-Chef Hülsmann begründete den niedrigeren Gewinn mit der Kürzung der Nutzungsentgelte, die die Stadtwerke für das Durchleiten des Stromes kassieren. Das Entgelt ist im Strompreis einkalkuliert. Die Bundesnetzagentur muss die Höhe des Nutzungsentgelts jeweils genehmigen.
Ein " großer Schritt in die Zukunft" ist nach den Worten Hülsmanns die Kooperation mit den Stadtwerken Münster " Kosmos 2020". Die beiden Stadtwerke kaufen gemeinsam ein und stimmen ihre Prozesse so eng ab, dass beide Geld sparen. Ein anderer großer Schritt sei der Einstieg in die Energieerzeugung. Die Stadtwerke sind am Gas- und Dampfkraftwerk in Hamm-Uentrop beteiligt.
Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes, für Verkehr und Hafen zuständig, zeigte sich mit der Neuordnung der Buslinien (Netz 07) sehr zufrieden. Die neue Hochschullinie sei ein großer Erfolg. Auch die Verbindung Eversburg/ Atter werde deutlich stärker genutzt. Der Anstieg der Fahrgastzahlen am Knotenpunkt Hauptbahnhof zeigte, dass die Verknüpfung mit der Bahn gut funktioniere.
Sprecher aller Fraktion lobten die Leistungen von Mitarbeiter und Management. Josef Thöle (CDU) begrüßte den Einstieg in die Energieerzeugung. Ebenso wie SPD-Sprecher Nils Peters und FDP-Sprecher Thomas Thiele verteidigte er die Beteiligung der Stadtwerke an einem Kohlekraftwerk, was Michael Hagedorn (Grüne) wiederum heftig kritisierte.
Nur am Rande streiften Thöle und Thiele die Überlegungen der Stadtwerke, den Osnabrücker Hafen langfristig zu schließen.
Mehr zum Thema Hafen
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Bildtexte: Baustellen: Die Absprache mit der Stadt funktioniere inzwischen reibungslos, sagte Stadtwerke-Chef Hülsmann.
Nahverkehr: Während des Katholikentages sammelten Busfahrer und Stadtwerke eine Menge Sympathiepunkte.
Energie: Die Stadtwerke wollen mehr Strom erzeugen, zunächst mit Kohle, bald mit neuen Piesberg-Windrädern. Montage: Westdörp
Autor:
hin


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