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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Aus einem Strohhalm wird ein Thermometer
Zwischenüberschrift:
Projekt "Vom Wortschatz zum Naturschatz" im Museum am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit praxisnahem Unterricht und Experimenten wollen die Deutsche und die Niedersächsische Auslandsgesellschaft Grundschüler aus dem Förderbereich für die Natur begeistern und zugleich ihre Sprache fördern.
Für die Förderschüler aus der Dodesheide drehte sich alles ums Wetter. Das Museum am Schölerberg zeigte, wie Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und Windstärke gemessen werden. Die Aufregung war groß unter den Drittklässlern. In Plastikflaschen hatten sie eingefärbtes Wasser gefüllt. Die Behälter standen nun in einem Kochtopf und wurden langsam erhitzt. Große Augen bekamen die 22 Kinder, als ihr aus einem Strohhalm gebasteltes Thermometer die höhere Temperatur anzeigte.
Neben dem Museum am Schölerberg beteiligen sich auch die Nackte Mühle, der Zoo und das Freizeit- und Integrationszentrum in Quakenbrück an dem Projekt " Vom Wortschatz zum Naturschatz". Es wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Sechs Schulen und vier Kindertagesstätten machen seit Beginn des Schuljahres mit.
Die Förderschüler aus der Dodesheide besuchten dreimal das Museum am Schölerberg. Nachdem sie sich mit Vulkanen und Wasser befassten, stand das Wetter auf dem Programm. Die Geografin Dr. Birgit Münchow zeigte den Drittklässlern nicht nur, wie sie ein Thermometer basteln können. Sie lernten auch, wie sich heißes Wasser in Niederschlag verwandelt und wie die Geschwindigkeit des Windes gemessen wird.
Von der Theorie ging es später in die Praxis. Im und um das Museum probierten die Schüler ihr erlerntes Wissen aus. Auf einer Wetterrallye galt es, die Boden- und Lufttemperatur oder Luftfeuchtigkeit zu bestimmen.
Vertieft wird dieses Wissen im Deutsch- und Sachkundeunterricht durch Gedichte oder Rätsel. " Die Idee ist, dass sich das Erlernte durch die Unterrichte durchzieht", erklärte Inka Trippe von der Niedersächsischen Auslandsgesellschaft. Die Förderschüler, die größtenteils aus Migrantenfamilien stammen, sollen ihre Ausdrucksfähigkeit verbessern und ihren Wortschatz erweitern. / Bildtext: Instrumente selbst gemacht: Die Drittklässler Enes, Resa und Julia basteln mit der Geografin Dr. Birgit Münchow ein Thermometer. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
tomb


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